Der Spezialmaschinenbauer Krones hat zum Auftakt des Jahres 2025 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass seine Geschäfte auch in einem anspruchsvollen globalen Umfeld florieren können. Mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung im ersten Quartal sowie prall gefüllten Auftragsbüchern scheint das Unternehmen unbeirrt seinen Kurs zu halten. Doch was sind die genauen Treiber dieses Erfolgs und kann das Unternehmen die positive Dynamik beibehalten?

Gleich zu Jahresbeginn legte Krones einen beeindruckenden Zahn zu: Der Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 um satte 13,1 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro. Ein Teil dieses Zuwachses geht zwar auf die Konsolidierung der seit März 2024 übernommenen Netstal Maschinen AG zurück. Doch auch bereinigt um diesen Effekt lag das Wachstum innerhalb der ambitionierten Zielspanne von 7 bis 9 Prozent für das Gesamtjahr. Das zeigt: Die Kernaktivitäten brummen.

Gewinn klettert noch schneller als der Umsatz

Noch erfreulicher dürfte für Anleger die Entwicklung der Profitabilität sein. Krones schaffte es, den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) überproportional um beachtliche 19,1 Prozent auf 149,3 Millionen Euro zu steigern. Die EBITDA-Marge, ein wichtiger Indikator für die operative Ertragskraft, verbesserte sich folglich von 10,1 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 10,6 Prozent. Damit liegt der Wert bereits jetzt komfortabel innerhalb des Zielkorridors für das Gesamtjahr 2025 von 10,2 bis 10,8 Prozent. Unter dem Strich blieben im ersten Quartal 75,9 Millionen Euro als Konzernergebnis hängen – ein Plus von 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Pro Aktie verdiente Krones somit 2,40 Euro, nach 2,08 Euro im Vorjahr.

Wie gelingt diese eindrucksvolle Performance? Offenbar profitiert Krones von einer effizienten Auslastung seiner Produktionskapazitäten und strategischen Maßnahmen zur Kostenoptimierung. Zudem erweisen sich die Märkte des Unternehmens als widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen, und die Investitionsbereitschaft der internationalen Kunden scheint ungebrochen. Nachfrageschwankungen in einzelnen Regionen konnten durch gute Geschäfte auf anderen Absatzmärkten geschickt ausgeglichen werden.

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Volle Auftragsbücher als Puffer für die Zukunft?

Ein Blick auf die Auftragslage untermauert die positive Stimmung: Der Auftragseingang lag im ersten Quartal mit knapp 1,44 Milliarden Euro um 6,8 Prozent über dem Vorquartal. Zwar wurde der sehr hohe Vorjahreswert leicht unterschritten, doch die sogenannte Book-to-Bill-Ratio von 1,02 signalisiert, dass mehr neue Aufträge hereinkamen als Umsätze fakturiert wurden. Der Auftragsbestand belief sich Ende März 2025 auf satte 4,315 Milliarden Euro. Dieses Polster sichert die Auslastung der Produktionskapazitäten bis weit ins zweite Quartal 2026 hinein. Das dürfte für einige Ruhe sorgen.

Auch die Kapitalrendite (ROCE) konnte von 19,0 Prozent auf 20,5 Prozent gesteigert werden, was die effiziente Nutzung des eingesetzten Kapitals unterstreicht. Nach der überzeugenden Entwicklung in den ersten drei Monaten bestätigte das Management folgerichtig die Prognosen für das Gesamtjahr 2025. Erwartet werden weiterhin ein Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent, eine EBITDA-Marge zwischen 10,2 und 10,8 Prozent sowie ein ROCE von 18 bis 20 Prozent. Trotzdem bleibt das Umfeld herausfordernd: Verschärfte Zollkonflikte, geopolitische Risiken und mögliche Probleme in den Lieferketten könnten die Geschäftsentwicklung beeinflussen. Krones scheint jedoch gut gerüstet, diesen Stürmen zu trotzen.

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