Kongsberg Gruppen setzt verstärkt auf den Wachstumsmarkt Südostasien. Durch eine neue strategische Partnerschaft in Indonesien will die maritime Tochtergesellschaft die Dekarbonisierung der dortigen Flotte vorantreiben. Für Anleger stellt sich die Frage, wie stark dieser Schritt die ohnehin prall gefüllten Auftragsbücher weiter wachsen lässt.

Fokus auf grüne Technologien

Die Tochtergesellschaft Kongsberg Maritime hat eine Absichtserklärung (MoU) mit dem staatlichen indonesischen Schiffbauer PT PAL unterzeichnet. Im Kern geht es um die Modernisierung der nationalen Flotte durch emissionsarme Antriebssysteme und digitale Energiemanagement-Lösungen. Der Deal ist Teil einer umfassenden Roadmap, die gemeinsam mit dem indonesischen Verkehrsministerium entwickelt wurde, um internationale Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen.

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Für Kongsberg ist diese Kooperation mehr als nur ein Einzelprojekt. Durch die Zusammenarbeit mit einem staatlichen Großunternehmen sichert sich der Konzern eine zentrale Rolle beim Ausbau der maritimen Infrastruktur in einer der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt. Die Strategie zielt darauf ab, technologische Expertise lokal zu verankern und so langfristige Marktanteile im Bereich nachhaltiger Schifffahrt zu gewinnen.

Rekordaufträge stützen den Kurs

Die Nachricht über die Expansion trifft auf ein Unternehmen, das sich bereits in einer starken Verfassung präsentiert. Erst Anfang Februar bestätigte der Konzern einen Rekordauftragsbestand von 138 Milliarden Norwegischen Kronen zum Jahresende 2025. Während bisher vor allem die Verteidigungssparte die Dynamik trieb, gewinnen nun margenstarke Projekte in der zivilen Schifffahrt an Bedeutung.

Anleger reagierten positiv auf die jüngsten Entwicklungen: Die Aktie legte am Freitag um 3,46 Prozent zu und festigte damit ihre starke Performance seit Jahresbeginn. Mit einem Plus von über 52 Prozent seit Januar notiert das Papier nur knapp unter seinem aktuellen 52-Wochen-Hoch. Die Marktteilnehmer honorieren offensichtlich die erfolgreiche Diversifizierung des Konzerns zwischen Rüstungsgeschäft und grüner Technologie.

Weitere Details zur operativen Umsetzung und zur Performance der einzelnen Geschäftsbereiche wird der vollständige Geschäftsbericht 2025 liefern, der am 23. März veröffentlicht wird. Am 6. Mai folgt zudem die Jahreshauptversammlung, auf der die künftige Dividendenpolitik und die strategische Ausrichtung im Fokus stehen.

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