Klöckner Aktie: Übernahme besiegelt
Worthington Steel hat sein Übernahmeziel erreicht. Bis Donnerstagabend, dem 26. März 2026, haben Aktionäre Anteile von 49,44 Prozent des Klöckner-Grundkapitals in das Angebot eingeliefert. Zusammen mit bereits gehaltenen Aktien und Finanzinstrumenten kommt der US-Konzern damit auf eine erwartete Beteiligung von 58,78 Prozent – genug, um die Mindestannahmeschwelle zu überschreiten.
Großaktionär zieht mit
Der Weg zur Mehrheit wurde maßgeblich durch Großaktionär Friedhelm Loh geebnet, der seinen Anteil von rund 41,5 Prozent ebenfalls andiente. Klöckner selbst hatte seinen Anteilseignern bereits im Februar empfohlen, das Angebot zum Preis von 11 Euro je Aktie anzunehmen. Vorstand und Aufsichtsrat bewerteten die Offerte als fair und angemessen. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf rund 2,1 Milliarden Euro.
Beherrschungsvertrag als nächster Schritt
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Mit der gesicherten Mehrheit folgt nun der nächste Schritt: Worthington Steel plant den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags. Dabei wird Worthingtons deutsche Tochtergesellschaft als herrschendes Unternehmen fungieren, Klöckner als beherrschtes. Für die verbleibenden außenstehenden Aktionäre werden Ausgleichs- und Abfindungsregelungen auf Basis einer Unternehmensbewertung festgelegt. Der Vertrag bedarf noch der Zustimmung der Klöckner-Hauptversammlung – eine Hürde, die Worthington nach eigener Einschätzung mit der erreichten Mehrheit problemlos nehmen dürfte.
Operativ soll Klöckner vorerst eigenständig bleiben. CEO Guido Kerkhoff führt das Unternehmen weiter, Standortschließungen oder Entlassungen sind laut aktuellen Aussagen nicht geplant. An der Börse reagierten Anleger positiv: Die Aktie legte heute zeitweise um 1,52 Prozent auf 12,02 Euro zu – und notiert damit weiterhin über dem Angebotspreis von 11 Euro.
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