Die Private-Equity-Gesellschaft KKR arbeitet offenbar an einem spektakulären Deal. Das Unternehmen sondiert laut Financial Times einen Verkauf des Rechenzentrums-Spezialisten CoolIT Systems – zu einer Bewertung von über drei Milliarden Dollar. Das wäre eine Verzehnfachung binnen nur drei Jahren.

Von Gaming-PCs zu KI-Rechenzentren

KKR hatte erst 2023 die Mehrheit an CoolIT übernommen – damals zu einer Bewertung von rund 270 Millionen Dollar. Die 2001 gegründete kanadische Firma hatte sich ursprünglich auf Flüssigkühlsysteme für Gaming-Computer spezialisiert. Doch der KI-Boom eröffnete völlig neue Perspektiven: CoolIT schwenkte um auf Kühlungstechnologie für Hochleistungs-Rechenzentren.

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Die Rechnung ging auf. Hochleistungs-KI-Server und Cloud-Systeme verbrauchen enorme Strommengen und erzeugen dabei intensive Hitze, die herkömmliche Luftkühlsysteme oft nicht mehr bewältigen können. Der weltweite Hunger nach Rechenzentrumskapazität hat eine Dealwelle in der Branche ausgelöst – und CoolIT profitiert davon massiv.

Mehrere strategische Käufer im Visier

Die Verkaufsgespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium. KKR hat nach Informationen der Financial Times bereits Berater mandatiert und mehrere potenzielle Käufer identifiziert. Ein Abschluss ist aber keineswegs garantiert.

Neben KKR hält auch die Abu Dhabi Investment Authority Mubadala einen Minderheitsanteil an CoolIT. Sollte der Deal zustande kommen, wäre dies einer der schnellsten und profitabelsten Exits in der jüngeren Private-Equity-Geschichte – und ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie rasant sich der KI-getriebene Infrastrukturboom in bare Münze ummünzen lässt.

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