Jost Werke Aktie: Analysten-Upgrade
Nach einem starken Geschäftsjahr 2025 und einer Serie von Kurszielanhebungen steht Jost Werke vor einer neuen Bewertung an der Börse. Die Integration der Hyva-Gruppe treibt die Erlöse auf Rekordniveau, während der Schuldenabbau schneller voranschreitet als vom Management versprochen. Kann die Aktie ihre jüngste Rekordfahrt trotz kurzfristiger Gewinnmitnahmen am heutigen Montag fortsetzen?
Hyva-Integration als Wachstumsmotor
Die vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr belegen eine deutliche Skalierung des Geschäftsmodells. Der Konzernumsatz sprang um 43,5 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro, wobei die neu erworbene Hyva-Gruppe allein 468 Millionen Euro beisteuerte. Besonders beeindruckend liest sich die Dynamik zum Jahresende: Im vierten Quartal beschleunigte sich das organische Wachstum auf 14,6 Prozent.
Trotz der massiven Expansion blieb die Profitabilität auf einem soliden Niveau. Das bereinigte EBIT verbesserte sich um 28,6 Prozent auf 145,2 Millionen Euro. Zwar sank die operative Marge im Gesamtjahr leicht von 10,6 auf 9,5 Prozent, doch der Blick auf das Schlussquartal zeigt eine deutliche Erholung. Dort legte das bereinigte operative Ergebnis um 95 Prozent zu, was auf eine erfolgreiche Synergiehebung hindeutet.
Analysten schrauben Ziele hoch
Die Finanzmärkte reagieren mit deutlichem Optimismus auf die operative Stärke und den rasanten Schuldenabbau. Mit einer Leverage-Ratio von 2,26 erreichte das Unternehmen sein Verschuldungsziel deutlich früher als geplant. Flankiert wird dies durch einen Rekordwert beim freien Cashflow von 126,4 Millionen Euro.
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Diese Bilanzstärke veranlasste namhafte Investmentbanken zu deutlichen Kurszielanhebungen. Die Privatbank Berenberg führt das Feld mit einer Erhöhung von 68 auf 84 Euro an und verweist auf die starke Endmarktentwicklung. Auch die Deutsche Bank Research sieht mit einem neuen Ziel von 74 Euro erheblichen Spielraum nach oben. Marktbeobachter werten vor allem die Wachstumsraten in der Region APAC, die durch die Akquisition um über 136 Prozent zulegten, als langfristigen Treiber.
Charttechnische Atempause
An der Börse wird die fundamentale Entwicklung bereits seit Jahresbeginn honoriert; die Aktie weist ein Plus von 23,46 Prozent seit Januar auf. Nachdem das Papier erst am vergangenen Freitag bei 67,60 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch markierte, setzt heute eine leichte Korrektur ein. Der Kurs notiert aktuell bei 66,30 Euro, was einem Rückgang von 1,92 Prozent entspricht.
Interessant für Anleger: Trotz der Nähe zum Rekordhoch weist der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 26,8 auf eine technisch überverkaufte Situation hin. Dies könnte darauf hindeuten, dass der aktuelle Rücksetzer eher technischer Natur ist als eine fundamentale Trendwende. Die endgültigen Geschäftszahlen sowie der detaillierte Ausblick für 2026 werden am 26. März erwartet und dürften über die nächste Phase der Kursentwicklung entscheiden.
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