Johnson & Johnson hat mit ICOTYDE™ (Icotrokinra) eine neue Behandlungsoption für mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis auf den Markt gebracht. Die FDA-Zulassung ist bemerkenswert, weil es sich um das weltweit erste oral einnehmbare Peptid handelt, das gezielt den IL-23-Rezeptor blockiert — einen zentralen Treiber entzündlicher Autoimmunerkrankungen.

Was ICOTYDE auszeichnet

Das Medikament richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren, bei denen eine systemische Therapie oder Phototherapie indiziert ist. J&J vermarktet ICOTYDE gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Protagonist Therapeutics.

Die Zulassung stützt sich auf das ICONIC-Studienprogramm mit vier Phase-3-Studien und rund 2.500 Patienten. Die Ergebnisse sind überzeugend: Etwa 70 Prozent der Teilnehmer erreichten nach 16 Wochen eine klare oder nahezu klare Haut. 55 Prozent erzielten einen PASI-90-Response — ein anspruchsvoller Wirksamkeitsmaßstab in der Dermatologie. Das Sicherheitsprofil blieb bis Woche 52 stabil, ohne neue Warnsignale.

Weitere Entwicklungen im Blick

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Parallel zur Zulassung gibt es weitere Neuigkeiten aus dem Konzern. Ein kalifornisches Gericht kippte Strafschadensersatzforderungen in einem Talkum-Verfahren, was die kurzfristige Rechtsrisiko-Belastung für J&J spürbar reduziert — wenngleich die Kompensationsschadensersatzansprüche bestehen bleiben und J&J Berufung einlegen will.

Zudem hat der Konzern erneut eine Dividendenerhöhung beschlossen, getragen von einem soliden freien Cashflow. Im Rahmen der laufenden Portfoliobereinigung werden außerdem Beteiligungen an mehreren Biotechpartnern abgebaut.

Die Aktie notiert aktuell rund zwei Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 212,65 Euro — die ICOTYDE-Zulassung stärkt das Innovative-Medicine-Segment zu einem günstigen Zeitpunkt, da J&J seinen Fokus zunehmend auf pharmazeutische Wachstumstreiber ausrichtet.

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