Der Goldpreis durchlebt im März 2026 einen seiner schwersten monatlichen Rückgänge des letzten Jahrzehnts. Anstatt im anhaltenden US-Iran-Konflikt als sicherer Hafen zu glänzen, gerät das Edelmetall spürbar unter Druck. Verantwortlich dafür ist eine Kombination aus steigenden US-Anleiherenditen und einem erstarkten Dollar, die zinslose Anlagen zunehmend unattraktiv macht.

Die Wurzel des aktuellen Preisverfalls liegt paradoxerweise in den geopolitischen Spannungen. Der Konflikt im Nahen Osten treibt die Ölpreise in die Höhe, was wiederum die Inflationserwartungen anheizt. Als Reaktion darauf signalisierte die US-Notenbank Fed zuletzt, dass die Leitzinsen länger auf einem hohen Niveau verharren werden. Das treibt die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf über 4,38 Prozent. Für Investoren verschiebt sich damit das Kosten-Nutzen-Verhältnis: Zinsbringende Papiere werden gegenüber dem zinslosen Gold bevorzugt. Zusätzlicher Gegenwind kommt von taktischen Gewinnmitnahmen und Abflüssen aus US-notierten Gold-ETFs.

Charttechnik signalisiert Überverkauf

Seit dem Allzeithoch von knapp 5.589 US-Dollar Ende Januar hat das Edelmetall rund 21 Prozent an Wert verloren und befindet sich damit in einer ausgeprägten Korrekturphase. Am Donnerstag rutschte der Spotpreis zeitweise unter die Marke von 4.400 US-Dollar. Obwohl die übergeordnete Struktur bärisch bleibt, deuten Indikatoren wie der Relative-Stärke-Index (RSI) auf einen stark überverkauften Markt hin. Das könnte das Tempo des aktuellen Rückgangs demnächst bremsen.

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Für den weiteren Kursverlauf rücken nun folgende charttechnische Marken in den Fokus:
- Widerstand: 4.987 US-Dollar (ehemalige Unterstützung fungiert nun als Deckel)
- Unterstützung: 4.381 bis 4.402 US-Dollar (Verteidigung des Februartiefs)
- 200-Tage-Linie: ca. 4.000 bis 4.096 US-Dollar (nächstes Ziel bei einem Bruch der Unterstützung)

US-Daten geben die nächste Richtung vor

Kurzfristig dürfte die Volatilität hoch bleiben. In den kommenden Tagen stehen die US-Einkaufsmanagerindizes (PMI) für März sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an, die neue Impulse für die Zinsdebatte liefern werden. Ein starker Rückgang der Ölpreise könnte den Druck auf die Anleiherenditen mindern und Gold eine Rückkehr über die Marke von 4.600 US-Dollar ermöglichen. Auf längere Sicht bleiben Analysten verhalten optimistisch: Der LBMA-Konsens für das Jahr 2026 sieht den Goldpreis im Schnitt bei 4.742 US-Dollar, gestützt durch die anhaltende politische Unsicherheit.

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