Die Aktien von IREN Limited erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem starken Wochenauftakt, der von der Bitcoin-Rallye und der Tech-Euphorie rund um die CES getrieben wurde, legten die Papiere am Mittwoch eine Atempause ein. Während kurzfristige Händler auf die Volatilität des Kryptomarktes schauen, richtet sich der Blick langfristig orientierter Investoren auf die massive Transformation des Unternehmens hin zur KI-Infrastruktur.

Korrektur nach Bitcoin-Euphorie

Der Kursrückgang am Mittwoch markiert eine Gegenbewegung zu der Rallye vom Wochenanfang. IREN war zuvor im Schlepptau steigender Bitcoin-Preise – die Kryptowährung testete erstmals seit Wochen wieder die Marke von 95.000 US-Dollar – und positiver Stimmung aus dem Technologiesektor um 13 Prozent geklettert. Dass das Handelsvolumen bei dem jüngsten Rücksetzer deutlich unter dem Durchschnitt lag, deutet eher auf eine technische Konsolidierung als auf einen fundamentalen Ausverkauf hin.

Analysten uneins über Bewertung

Die Bewertung des Unternehmens sorgt an der Wall Street für geteilte Meinungen. Während Analysten von Canaccord Genuity mit einem Kursziel von 70 US-Dollar und einer Kaufempfehlung optimistisch bleiben, mahnt Goldman Sachs zur Vorsicht und bezeichnet die Bewertung als "relativ voll". JPMorgan hob zwar das Kursziel an, bleibt aber bei einer skeptischen Einschätzung ("Underweight"). Ein zentraler Kritikpunkt ist das hohe Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 24, das den Branchendurchschnitt deutlich übersteigt.

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KI-Transformation als langfristiger Treiber

Ungeachtet der kurzfristigen Kursschwankungen treibt IREN seinen strategischen Wandel vom reinen Bitcoin-Miner zum Anbieter von KI-Cloud-Infrastruktur voran. Kernstück dieser Strategie ist der im November 2025 angekündigte 9,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft. Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, hat sich das Unternehmen finanziell massiv gerüstet: Durch die Ausgabe von Wandelanleihen und Kapitalerhöhungen im vierten Quartal 2025 steht eine potenzielle Liquidität von rund 6,8 Milliarden US-Dollar zur Verfügung.

Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung der Expansionspläne. Die nächsten wichtigen Wegmarken stehen bereits fest: Anfang Februar 2026 werden die Quartalszahlen erwartet, bevor im April 2026 mit der Inbetriebnahme des Umspannwerks "Sweetwater 1" ein entscheidender Infrastruktur-Meilenstein erreicht werden soll.

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