Die Aktie von Iris Energy (IREN) verzeichnet aktuell einen spürbaren Rücksetzer. Nachdem die Papiere in der vergangenen Woche noch eine beeindruckende Rally von rund 26 Prozent hingelegt hatten, geben sie nun deutlich nach und fielen im vorbörslichen Handel auf 54,25 US-Dollar – ein Minus von etwa 6 Prozent. Anleger wägen derzeit ab: Handelt es sich um gesunde Gewinnmitnahmen nach dem steilen Anstieg oder wachsen die Zweifel an der fundamentalen Bewertung des KI-Cloud-Anbieters?

Euphorie trifft auf Realität

Der aktuelle Kursrutsch folgt auf eine Phase ausgeprägter Stärke. Erst letzte Woche trieben positive Analystenkommentare den Kurs massiv in die Höhe. So stufte Bernstein das Unternehmen als Top-KI-Titel für das Jahr 2026 ein, während H.C. Wainwright das Rating auf "Kaufen" anhob. Honoriert wurde dabei vor allem der strategische Schwenk vom reinen Bitcoin-Mining hin zum Anbieter von KI-Cloud-Dienstleistungen.

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Doch nun mischen sich kritische Stimmen in den Chor der Optimisten. Marktbeobachter sehen in der aktuellen Abwärtsbewegung mehr als nur die übliche Realisierung von Buchgewinnen. Im Zentrum der Skepsis steht die Frage, ob IREN über die Großpartnerschaft mit Microsoft hinaus signifikantes Wachstum generieren kann.

Das Missverhältnis zwischen Marktkapitalisierung und realen Einnahmen rückt dabei in den Fokus:
* Ein berichteter Vertrag mit Microsoft im Volumen von 9,7 Milliarden US-Dollar beflügelt die Fantasie.
* Demgegenüber stehen reale KI-Cloud-Umsätze von lediglich 7,3 Millionen US-Dollar im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Stichtag September 2025).
* Goldman Sachs mahnt mit einem "Hold"-Rating zur Vorsicht und verweist auf eine Bewertung, die den tatsächlichen Erträgen vorausgeeilt sein könnte.

Verkaufsdruck nimmt zu

Technisch betrachtet befindet sich die Aktie nach dem jüngsten Hoch in einer kurzfristigen Korrektur. Der Verkaufsdruck signalisiert, dass Investoren die hohen Notierungen nutzen, um Kasse zu machen und Risiken zu reduzieren. Die langfristige Wachstumsstory rund um den Ausbau der Rechenzentren konkurriert nun direkt mit den kurzfristigen Bewertungsängsten.

Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob IREN in den kommenden Quartalen den Nachweis erbringt, dass die operativen Einnahmen die hohe Bewertung rechtfertigen können. Solange die Diskrepanz zwischen dem theoretischen Vertragswert und den tatsächlichen Quartalsumsätzen so groß bleibt, ist mit anhaltender Volatilität zu rechnen.

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