IonQ meldet sich eindrucksvoll zurück und versetzt Anleger in Aufbruchstimmung. Nach einer volatilen Phase treiben aggressive Expansionspläne im Bereich Luft- und Raumfahrt die Aktie wieder kräftig nach oben. Doch ist das der Beginn einer nachhaltigen Wende im Hype um das Quanten-Internet oder nur ein kurzes Strohfeuer?

Aggressive Expansion

Verantwortlich für die wiederkehrende Kauflaune sind vor allem zwei strategische Paukenschläge, die das Unternehmen deutlich breiter aufstellen. Anleger honorieren den mutigen Vorstoß in die Verteidigungs- und Weltraumtechnik.

Den Anfang machte die Partnerschaft mit Heven AeroTech. Ziel ist die Integration von Quanten-Technologie in wasserstoffbetriebene Langstreckendrohnen, die speziell für den Einsatz in GPS-blockierten Umgebungen konzipiert sind. Fast zeitgleich sorgte die geplante Übernahme von Skyloom Global für Fantasie. Dieser Schritt wird als Grundstein für ein künftiges "Quanten-Internet" gewertet, da IonQ sich damit kritische Infrastruktur für die optische Kommunikation zwischen Satelliten und Erde sichert. Das Unternehmen wandelt sich damit vom reinen Hardware-Hersteller zum Anbieter von Komplettlösungen.

Zahlen überzeugen

Untermauert wird die strategische Neuausrichtung durch eine überraschend starke operative Entwicklung. Das Unternehmen übertraf im dritten Quartal die Umsatzerwartungen massiv um rund 37 Prozent.

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Diese Dynamik veranlasste das Management, die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf bis zu 110 Millionen Dollar anzuheben. Es ist ein klares Signal an den Markt: Die kommerzielle Akzeptanz der Ionen-Fallen-Systeme beschleunigt sich schneller als von vielen Skeptikern erwartet.

ETF-Gerüchte und Realität

Während an den Märkten spekuliert wurde, ob der Start neuer Fonds wie des WisdomTree Quantum Computing ETF den Kurs treibt, zeigt ein genauerer Blick, dass diese Faktoren bereits eingepreist waren. Der wahre Motor der aktuellen Erholung ist die Kombination aus technischer Gegenbewegung und fundamentalen News.

Nach den jüngsten Tiefs konnte sich der Titel eindrucksvoll lösen und verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von über 17 Prozent auf zuletzt 42,50 Euro.

Die entscheidende Frage bleibt nun: Kann IonQ die hohen Erwartungen erfüllen? Mit gesicherten Verträgen im Rücken verschiebt sich der Fokus für den Rest des Jahres auf die technische Integration von Skyloom und die konkrete Umsetzung der Drohnen-Projekte. Gelingt dies, könnte der Weg zurück zu alten Höhen frei sein.

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