Intuit hat mit den jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen und ein zweistelliges Umsatzwachstum vorgelegt. Dennoch kämpft das Softwareunternehmen mit einem schwierigen Marktumfeld und massiven Insiderverkäufen, die das Vertrauen der Anleger strapazieren. Kann die Aktie nach den herben Verlusten seit Jahresbeginn nun eine nachhaltige Erholung einleiten?

Starke Zahlen in schwachem Umfeld

Das operative Geschäft von Intuit zeigt sich trotz der konjunkturellen Unsicherheiten robust. Im abgelaufenen Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 % auf 4,65 Milliarden US-Dollar. Besonders beim Gewinn pro Aktie überraschte der Konzern: Mit 4,15 US-Dollar lag das Ergebnis deutlich über der Konsensschätzung der Analysten von 3,68 US-Dollar.

Dass die Aktie trotz dieser Erfolge seit Jahresbeginn über 24 % an Wert verloren hat, liegt vor allem am Marktumfeld. Der breitere Softwaresektor, gemessen am S&P North American Technology Software Index, rutschte zuletzt tief in negatives Terrain. Die guten Unternehmensnachrichten konnten diesen Abwärtstrend der Branche bisher nur teilweise abfedern.

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Vertrauensfrage: Insider gegen Institutionen

Ein widersprüchliches Signal senden derzeit die Transaktionen prominenter Marktteilnehmer. Während die Investmentfirma Sienna Gestion ihre Position im dritten Quartal um fast 31 % aufstockte, nutzte das Management die Kurserholung im Januar für Verkäufe. CEO Sasan K. Goodarzi veräußerte zu Beginn des Jahres 41.000 Aktien zu einem Preis von 650,10 US-Dollar. Insgesamt stießen Insider in den letzten drei Monaten fast 195.000 Anteilscheine ab.

Diese Diskrepanz zwischen institutionellem Kaufinteresse und internen Verkäufen sorgt für Volatilität. Dennoch deutet die jüngste Kursentwicklung auf eine Stabilisierung hin. Nachdem das Papier Ende Februar bei 304,65 € ein Jahrestief markierte, konnte es sich zuletzt wieder etwas fangen und schloss am Montag bei 406,55 €.

Potenzial trotz Volatilität

Analysten bleiben für den Software-Spezialisten mehrheitlich optimistisch gestimmt. Das Konsensrating lautet weiterhin auf „Moderate Buy“, wobei das durchschnittliche Kursziel bei rund 642 US-Dollar liegt – ein erheblicher Aufschlag zum aktuellen Niveau.

Für eine Fortsetzung der Erholung spricht das starke fundamentale Wachstum und das Erreichen attraktiverer Bewertungsniveaus nach dem Kursrutsch. Solange der Technologiesektor jedoch unter allgemeinem Verkaufsdruck steht, dürften die starken Quartalsergebnisse von Intuit nur begrenzt für neue Rekordstände ausreichen. Fokus der Anleger bleibt nun die Stabilisierung oberhalb der 50-Tage-Linie, um den langfristigen Abwärtstrend zu brechen.

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