Intellego Technologies AB Aktie: Keine Entwarnung?
Intellego Technologies steht vor entscheidenden Tagen. Während für den 23. Februar eine außerordentliche Generalversammlung angesetzt ist, kämpft das Unternehmen mit strafrechtlichen Ermittlungen und einem drohenden Ausschluss von der Börse. Aktionäre müssen jetzt kurzfristig handeln, um ihre Stimmrechte wahrzunehmen.
- Außerordentliche Hauptversammlung: 23. Februar 2026
- Anmeldefrist für Teilnahme: Kommender Dienstag (17. Februar)
- Veröffentlichung korrigierter Zahlen: Geplant bis 20. Februar
- Liquide Mittel (Stand 15. Januar): Ca. 46 Mio. SEK (exkl. eingefrorener Gelder)
- Status: Nasdaq-Antrag auf Delisting liegt vor
Neuaufstellung des Vorstands
Die für übernächste Woche terminierte Versammlung soll über eine neue Zusammensetzung des Verwaltungsrats sowie die Vergütung der Direktoren entscheiden. Wer an der Abstimmung teilnehmen möchte, musste bereits am vergangenen Freitag im Aktienregister eingetragen sein. Die formelle Anmeldung beim Unternehmen muss zwingend bis spätestens kommenden Dienstag erfolgen. Ziel dieser Sitzung ist es, in einer Phase massiver personeller Umbrüche wieder Stabilität in die Führungsgremien zu bringen.
Ermittlungen gegen den Gründer
Hintergrund der Unruhen sind schwerwiegende Vorwürfe gegen den ehemaligen CEO und Gründer Claes Lindahl. Das Unternehmen hat nach internen Untersuchungen und einer forensischen Prüfung durch KPMG Strafanzeige erstattet. Die Ermittlungen von KPMG dauern derzeit noch an, finale Ergebnisse stehen somit noch aus. Dennoch zieht das Unternehmen bereits Konsequenzen und bereitet die Neuvorlage der Finanzberichte vor, um die durch die Vorfälle entstandenen Unklarheiten zu beseitigen.
Kampf um die Börsennotierung
Die Lage am Kapitalmarkt bleibt kritisch. Die Nasdaq Stockholm hat bereits im Januar beantragt, die Aktie vom First North Growth Market zu nehmen. Der Handel ist derzeit ausgesetzt und soll nach Einschätzung des Vorstands frühestens Ende Februar wieder aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür ist die Vorlage korrigierter und geprüfter Zahlen für das vierte Quartal. Kann das Unternehmen durch diese Transparenzoffensive das Vertrauen der Börsenaufsicht zurückgewinnen?
Am 20. Februar wird die Veröffentlichung der revidierten Abschlüsse zeigen, wie stark die Bilanz tatsächlich belastet ist. Unmittelbar darauf folgt am 23. Februar die Generalversammlung, auf der die personellen Weichen für eine mögliche Sanierung gestellt werden müssen. Bis zum Abschluss dieser Prüfungen bleibt der Handel der Aktie unterbrochen.
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