Intel Aktie: Währungsbewegungen analysiert
Nvidia hat sich offiziell bei Intel eingekauft – und zwar nicht zu knapp. Laut einer Pflichtmitteilung vom 29. Dezember erwarb der KI-Chip-Gigant rund 214,8 Millionen neu ausgegebene Intel-Aktien zu einem Preis von 23,28 US-Dollar pro Stück. Die Transaktion wurde am 26. Dezember abgeschlossen und sichert Nvidia einen Anteil von etwa 4,4 Prozent am Halbleiter-Veteranen. Während Intel dringend benötigte Liquidität erhält, vertiefen beide Unternehmen ihre technische Zusammenarbeit – trotz direkter Konkurrenz in anderen Bereichen.
Der Kaufpreis spiegelt einen Rabatt wider, der bereits bei Verhandlungen im September 2025 festgelegt wurde. Für Intel bedeutet die Kapitalspritze vor allem eins: Luft zum Atmen. CEO Lip-Bu Tan, seit März 2025 im Amt, wird zugeschrieben, die Fertigungsroadmap des Unternehmens stabilisiert und strategische Partnerschaften wie diese eingefädelt zu haben. Die Zusammenarbeit sieht vor, Nvidias Hochgeschwindigkeits-Interconnects mit Intels kommenden Datacenter-CPUs zu verknüpfen – ein Versuch, die jeweiligen Stärken im KI-Infrastrukturmarkt zu bündeln.
Kursreaktion und Jahresperformance
Die Intel-Aktie legte nach Bekanntwerden der Meldung zunächst zu, gab am letzten Handelstag des Jahres jedoch 1,07 Prozent ab. Gewinnmitnahmen zum Jahresende dürften hier eine Rolle gespielt haben. Trotz dieses Rückgangs steht für 2025 ein beeindruckendes Plus von rund 86 Prozent zu Buche – eine bemerkenswerte Kehrtwende nach den Tiefstständen zu Jahresbeginn.
Die Erholung verdankt Intel nicht zuletzt einer Stabilisierung der Produktion und strategischen Deals wie jenem mit Nvidia. Dennoch bleibt die Frage der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit offen. Das Fertigungsprojekt "Ohio One", ursprünglich für einen früheren Start vorgesehen, wurde im März 2025 auf einen Zeitraum zwischen 2030 und 2031 verschoben. Diese Verzögerung wirft einen Schatten auf Intels Ambitionen, TSMC in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts Paroli zu bieten.
Ausblick auf das erste Quartal
Analysten bleiben vorsichtig und halten mehrheitlich an einem "Hold"-Rating fest. Der Fokus liegt nun auf dem Q4-Quartalsbericht und der Guidance für den 18A-Prozessknoten. Wichtige technische Marken: Ein nachhaltiger Durchbruch über 38 US-Dollar könnte die nächste Aufwärtsbewegung einleiten, während ein Rückfall unter 36 US-Dollar auf weitere Konsolidierung hindeutet. Die Nvidia-Partnerschaft liefert zumindest kurzfristig Rückenwind – ob die langfristige Transformation gelingt, muss sich erst noch zeigen.
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