Intel Aktie: Klare Wachstumszeichen!
Intel hat im Januar 2026 gleich mehrere Signale gesetzt, die Anleger aufhorchen lassen. Der Chipriese bestätigte offiziell eine strategische Partnerschaft mit Nvidia – inklusive einer Investition von 5 Milliarden Dollar. Parallel dazu präsentierte CEO Lip-Bu Tan auf der CES in Las Vegas die ersten Consumer-Prozessoren auf Basis der hochmodernen 18A-Fertigung. Nach monatelangem Umbau zeigt sich nun, ob Intel den Turnaround tatsächlich schafft.
Nvidia wird Intel-Aktionär
Der Deal hat Gewicht: Nvidia hat rund 4 Prozent der Intel-Anteile erworben und geht damit eine Kooperation ein, die beide Seiten stärken soll. Konkret geht es um die Kombination von Intels x86-CPUs mit Nvidias GPUs für die nächste Generation von KI-Servern. Das Ziel: Die wachsende Nachfrage nach "Physical AI"-Infrastruktur bedienen, also Systeme, die KI-Workloads mit physischer Hardware eng verzahnen.
Die Wall Street wertete den Schritt als Vertrauensbeweis. Melius Research hob das Rating auf "Buy" an und setzte ein Kursziel von 50 Dollar. Die Begründung: Die Partnerschaft untermauert Intels Glaubwürdigkeit als Fertigungspartner – ein Bereich, der lange unter massiven Zweifeln stand.
Panther Lake läuft auf 18A
Auf der CES stellte Intel die Core Ultra Serie 3 vor, intern "Panther Lake" genannt. Es sind die ersten Chips, die auf dem 18A-Prozess (2-Nanometer-Klasse) gefertigt werden. CEO Tan sprach davon, dass man die Zeitpläne "übererfüllt" habe. Die technischen Daten versprechen 60 Prozent mehr Multi-Thread-Leistung und 77 Prozent schnellere Gaming-Grafik im Vergleich zu den Vorgängern.
Entscheidend ist der Fortschritt bei den Fertigungsausbeuten: Im vierten Quartal 2025 erreichte Intel bei 18A eine Yield-Rate von rund 70 Prozent – nach Werten unter 50 Prozent zu Jahresbeginn. Diese Verbesserung zeigt, dass die Milliarden an Investitionen und die 8,9 Milliarden Dollar an US-Fördergeldern erste Früchte tragen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Intel?
Mobileye expandiert in Robotik
Parallel kündigte die Intel-Tochter Mobileye die Übernahme des KI-Robotik-Unternehmens Mentee für 900 Millionen Dollar an. Die Transaktion kombiniert 612 Millionen Dollar in bar und Aktien. Mobileye will seine Expertise in autonomer Navigation auf humanoide Roboter übertragen – ein Markt, der stark wächst, aber noch in der Frühphase steckt.
Ausblick auf die Zahlen
Am 22. Januar 2026 folgen die Quartalszahlen. Analysten erwarten Hinweise darauf, ob die verbesserte Fertigungstechnologie und die Nvidia-Allianz sich in steigenden Margen niederschlagen. Im dritten Quartal 2025 hatte Intel 13,65 Milliarden Dollar Umsatz erzielt – ein Plus von 3 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,23 Dollar und übertraf die Erwartungen.
Ab dem 27. Januar werden die ersten Laptops mit Panther-Lake-Chips im Handel verfügbar sein. Über 200 Geräte von Herstellern wie Lenovo, MSI und Asus sind angekündigt. Ob die technische Verbesserung auch am Point of Sale überzeugt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Intel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Intel-Analyse vom 7. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Intel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Intel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Intel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








