Die Intel-Aktie dreht massiv nach oben. Am Mittwoch schnellte der Kurs um über 11 Prozent auf 53,96 Dollar hoch – der höchste Stand seit vier Jahren. Bereits am Vortag hatten positive Analystenkommentare für Auftrieb gesorgt. Im laufenden Börsenjahr 2026 hat der Titel bereits spektakuläre 45 Prozent zugelegt.

Der Zeitpunkt der Rally ist kein Zufall. Am Donnerstag nach US-Börsenschluss präsentiert Intel die Zahlen für das Schlussquartal 2025. Anleger setzen offenbar auf eine Fortsetzung der Erholung, die sich bei dem lange schwächelnden Chipkonzern abzeichnet.

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Milliarden-Spritzen als Wendepunkt?

Was steckt hinter dem wiedererwachten Vertrauen? Intel hatte im vergangenen Jahr gleich mehrere Finanzspritzen erhalten: Sowohl NVIDIA als auch die US-Regierung pumpten Milliarden in den angeschlagenen Konzern. Zudem verkaufte Intel den Spezialanbieter Altera und verschaffte sich damit zusätzliche Liquidität.

Konzernchef Lip-Bu Tan setzte parallel einen harten Sparkurs durch. Die Kombination aus frischem Kapital und rigoroser Kostenkontrolle scheint zu greifen – zumindest glauben die Märkte daran.

Von der Dominanz in die Defensive

Der aktuelle Aufschwung markiert einen bemerkenswerten Kontrast zur jüngeren Vergangenheit. Intel hatte einst den Halbleiter-Markt dominiert, geriet dann aber massiv unter Druck. Während NVIDIA im boomenden Geschäft mit KI-Chips zur Spitze aufstieg, kämpfte Intel sowohl im traditionellen PC-Prozessor-Geschäft als auch bei Chips für Rechenzentren mit rückläufiger Marktstellung.

Die Rally am Mittwoch war zudem Teil einer breiteren Bewegung: US-Chip-Aktien wie Micron und Rambus legten ebenfalls prozentual zweistellig zu. Auslöser war eine Ankündigung von US-Handelsminister Howard Lutnick in Davos: Rund eine Billion Dollar sollen in die US-Halbleiterindustrie fließen. Nach dem Ausverkauf am Dienstag sorgte diese Nachricht für eine beeindruckende Gegenbewegung im gesamten Sektor.

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