Hypoport hat heute die vorläufigen Zahlen für 2025 vorgelegt — und die Botschaft ist klar: Der Finanzdienstleister hat seine Ertragskraft spürbar ausgebaut. Der Rohertrag kletterte um 10 Prozent auf 266 Millionen Euro. Das eigentlich Bemerkenswerte liegt jedoch beim operativen Ergebnis: Das EBIT sprang um 85 Prozent auf 33 Millionen Euro — und verdoppelte damit in der Tendenz die EBIT-Rohertragsmarge von 7,4 auf 12,4 Prozent.

Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langen Aufholjagd. Die Zinserhöhungen ab 2022 hatten das Immobilienfinanzierungsgeschäft empfindlich getroffen. 2025 war nun das zweite Erholungsjahr in Folge. Marktanteilsgewinne bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie eine sich belebende Nachfrage im privaten Immobiliensegment haben die Roherträge des wichtigsten Segments — Real Estate & Mortgage Platforms — um 12 Prozent auf 163 Millionen Euro steigen lassen.

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Rückenwind aus der Wohnungswirtschaft

Auch das Segment Financing Platforms lieferte: Plus 12 Prozent auf 69 Millionen Euro, getragen vor allem durch das wachsende Geschäft in der sozialen Wohnungswirtschaft. Einziger Wermutstropfen blieb Insurance Platforms mit einem mageren Plus von 1 Prozent auf 33 Millionen Euro — die laufende Migration der Versicherungsbestände auf die B2B-Plattformen drückt hier noch auf das Wachstumstempo.

Das Konzernergebnis verdoppelte sich auf 26 Millionen Euro, der Gewinn je Aktie stieg von 1,85 auf 3,87 Euro. Zahlen, die sich sehen lassen können.

Ambitiöse Marschroute bis 2029

Der Blick nach vorne ist mindestens ebenso interessant. Für 2026 peilt das Management einen Rohertrag von mindestens 280 Millionen Euro an, beim EBIT sollen es 40 bis 55 Millionen Euro werden — abhängig vom allgemeinen Marktumfeld. Drei noch defizitäre Tochterunternehmen sollen dabei ihre Anlaufverluste deutlich reduzieren.

Das mittelfristige Ziel reicht noch weiter: Bis Ende 2029 will Hypoport die EBIT-Rohertragsmarge gegenüber dem 2025er-Wert von 12,4 Prozent verdoppeln. Der Vergleich mit 2021 zeigt, dass das kein unrealistischer Anspruch ist — damals lag die Marge bereits bei 19,1 Prozent. Die Skalierfähigkeit der Plattformmodelle sowie der zunehmende Einsatz von KI-Produkten im Bankensektor bilden dabei die wesentlichen Hebel. Die finalen, testierten Zahlen folgen am 30. März 2026.

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