IBM Aktie: Milliarden-Deal abgeschlossen
IBM hat gestern die 11-Milliarden-Dollar-Übernahme der Datenstreaming-Plattform Confluent offiziell abgeschlossen. Der Zukauf gilt als strategischer Schachzug im Wettlauf um die Vorherrschaft bei Echtzeit-Datenverarbeitung für künstliche Intelligenz. Gleichzeitig mehren sich die Zeichen institutioneller Käufer.
Confluent-Integration startet
Mit dem Abschluss der Transaktion am Donnerstag verschwindet die regulatorische Unsicherheit, die seit der Ankündigung über dem Kurs hing. IBM sichert sich die Technologie von Apache Kafka, dem Industriestandard für Datenstreaming. Die Logik dahinter: Unternehmen brauchen Echtzeit-Datenströme, um KI-Modelle mit aktuellen Informationen zu füttern. Confluent liefert genau diese Infrastruktur.
CEO Arvind Krishna setzt darauf, dass sich die Vertriebsnetze beider Unternehmen schnell verzahnen lassen. IBMs weltweites Beratungsgeschäft könnte Confluent-Lösungen direkt in bestehende Kundenprojekte einbinden. Die erwarteten Umsatzsynergien stehen im Fokus der Anleger.
Parallel dazu zeigen regulatorische Meldungen: Institutionelle Investoren stocken ihre Positionen auf. Der Oregon Public Employees Retirement Fund erhöhte seine Beteiligung laut jüngster Pflichtmitteilung. Solche Signale deuten auf Vertrauen in die mittelfristige Transformation hin.
Quantencomputing als zweite Säule
Neben dem Software-Zukauf präsentierte IBM kürzlich den Quantenprozessor Nighthawk mit 120 Qubits. Die neue Fertigungstechnologie auf 300-mm-Wafern markiert einen technologischen Sprung in Richtung fehlertoleranter Quantencomputer, die ab 2029 angepeilt werden.
Analysten sprechen von einer zweigleisigen Strategie: Confluent sichert kurzfristige Cashflows, während Quantentechnologie langfristiges Wachstumspotenzial verspricht. Die Investmentbank Jefferies stufte IBM diese Woche auf "Buy" hoch und verwies explizit auf diese Kombination aus beschleunigtem Software-Geschäft und Hardware-Innovationen.
Quartalszahlen im Fokus
Ende Januar folgen die Q4-Ergebnisse. Investoren erwarten erste Hinweise zur Integration von Confluent sowie zur kombinierten Umsatzprognose für 2026. Besonders die Frage, wie schnell sich Confluents Vertriebsteam in IBMs Strukturen eingliedern lässt, dürfte im Mittelpunkt stehen. Technisch bewegt sich die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Hoch – ein Ausbruch über die Marke von 325 Dollar rückt bei erfolgreicher Umsetzung in Reichweite.
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