Hyatt Hotels Aktie: Gewinnsprung überzeugt
Die Aktie von Hyatt Hotels legte im vorbörslichen Handel um 5,5 Prozent auf 169,74 Dollar zu. Grund für den Kursanstieg: Das Unternehmen hat im vierten Quartal 2025 mit einem Gewinn je Aktie von 1,33 Dollar die Erwartungen deutlich übertroffen. Analysten hatten lediglich 0,37 Dollar prognostiziert – die tatsächliche Zahl lag damit um 259 Prozent über der Prognose.
Beim Umsatz verfehlte die Hotelkette allerdings knapp die Erwartungen. Mit 1,79 Milliarden Dollar blieb Hyatt 1,1 Prozent unter der Konsensschätzung von 1,81 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA für das Quartal lag bei 292 Millionen Dollar und verfehlte damit ebenfalls leicht die Markterwartung von rund 296 Millionen Dollar.
Transformation zum Asset-Light-Modell abgeschlossen
Hyatt hat seine strategische Neuausrichtung konsequent vorangetrieben. Im Dezember 2025 verkaufte das Unternehmen die verbliebenen 14 Hotels des Playa-Portfolios für rund 2 Milliarden Dollar an Tortuga Resorts. Für 13 dieser Immobilien wurden langfristige Managementverträge abgeschlossen. Seit 2017 hat Hyatt Immobilien im Wert von 5,7 Milliarden Dollar zu einem durchschnittlichen Vielfachen von 15x EBITDA veräußert und gleichzeitig 4,4 Milliarden Dollar in asset-light Plattformen zu einem Vielfachen von unter 10x investiert.
CEO Mark Hoplamazian formulierte es deutlich: "Wir sind jetzt vollständig zu einem asset-light Unternehmen transformiert." Für 2026 erwartet Hyatt, dass 90 Prozent der Ergebnisse aus dem gebührenbasierten Geschäft stammen werden. In den vergangenen acht Jahren hat das Unternehmen 4,8 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurückgegeben.
Wachstum auf breiter Front
Das System-weite RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) stieg im vierten Quartal um 4 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die Luxusmarken mit einem Wachstum von 9 Prozent im Leisure-Segment. Die All-Inclusive-Resorts verzeichneten ein Net Package RevPAR-Plus von 8,3 Prozent. Regional ragte der asiatisch-pazifische Raum mit einem Wachstum von über 13 Prozent heraus.
Das Treueprogramm World of Hyatt erreichte Ende 2025 über 63 Millionen Mitglieder – ein Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mitglieder, die 50 oder mehr Übernachtungen pro Jahr buchen, steigerten ihre Zimmeranzahl um 13 Prozent. Das Zimmerwachstum erreichte 7,3 Prozent, bereinigt um Übernahmen 6,7 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Hyatt einen Nettoverlust von 52 Millionen Dollar, erwirtschaftete aber ein bereinigtes EBITDA von 1,159 Milliarden Dollar und Bruttogebühren von 1,198 Milliarden Dollar.
Ausblick für 2026
Das Management prognostiziert für 2026 ein System-weites RevPAR-Wachstum von 1 bis 3 Prozent und ein Zimmerwachstum von 6 bis 7 Prozent. Die Bruttogebühren sollen um 8 bis 11 Prozent auf 1,295 bis 1,335 Milliarden Dollar steigen. Das bereinigte EBITDA wird mit einem deutlichen Anstieg von 13 bis 18 Prozent auf 1,155 bis 1,205 Milliarden Dollar erwartet.
Eine Belastung stellt der Hurrikan Melissa dar, der Hotels in Jamaika beschädigte. Rund die Hälfte des geschätzten Gesamteffekts von etwa 15 Millionen Dollar wird im ersten Quartal 2026 erwartet. Hyatt verfügt über Versicherungsschutz, hat die Einnahmen aus entsprechenden Claims aber noch nicht in der Prognose berücksichtigt.
Das Unternehmen plant, zwischen 325 und 375 Millionen Dollar an die Aktionäre zurückzugeben. Die Pipeline umfasst einen Rekordwert von etwa 148.000 Zimmern, ein Plus von 7 Prozent gegenüber Ende 2024. Besonders erfolgreich verliefen die Signings in den USA mit den neuen Marken Hyatt Select, Hyatt Studios und Unscripted by Hyatt, die zwei Drittel der US-Vertragsabschlüsse ausmachten.
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