AdyenV Aktie: Angespannte Zeiten!
Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen hat gestern einen der schwersten Tage seiner Börsengeschichte erlebt. Die Aktie verlor fast 22 Prozent an Wert – ein Minus, das rund 8 Milliarden Euro Börsenwert vernichtete. Auslöser war der Quartalsbericht für das Schlussquartal 2025, der bei Anlegern für Ernüchterung sorgte.
Wachstum verlangsamt sich spürbar
Im Gesamthalbjahr steigerte Adyen den Umsatz um 21 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Das klingt nach solidem Wachstum – doch die Entwicklung im vierten Quartal trübte das Bild deutlich ein. Hier legte der Umsatz nur noch um 19 Prozent zu, eine spürbare Verlangsamung gegenüber den Vorquartalen. Das EBITDA verbesserte sich zwar um 23 Prozent auf 702 Millionen Euro, doch der Markt fokussierte sich auf die nachlassende Dynamik.
Parallel dazu baute das Unternehmen seine Belegschaft um 10 Prozent auf 4.771 Mitarbeiter aus. Diese Investition in Personal deutet auf langfristiges Denken hin – allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger lieber kurzfristige Ergebnisstärke sehen würden.
Prognose verfehlt Erwartungen deutlich
Besonders enttäuschend fiel der Ausblick auf 2026 aus. Adyen peilt ein Umsatzwachstum von 20 bis 22 Prozent an. Zuvor hatte das Management jedoch einen Korridor im unteren bis mittleren 20er-Bereich in Aussicht gestellt – die Zielsenkung kam für viele Beobachter überraschend. Noch deutlicher wird die Diskrepanz beim operativen Ergebnis: Die EBITDA-Marge soll 2026 auf dem Niveau von 2025 gehalten werden, was maximal 1,51 Milliarden Euro entspricht. Der Analystenkonsens liegt jedoch rund 5 Prozent darüber.
Die DZ Bank reagierte prompt und senkte den fairen Wert von 1.800 auf 1.750 Euro, hält aber an der Kaufempfehlung fest. Die Begründung: Der Kursrückgang sei übertrieben. Auch Barclays bleibt mit einem Kursziel von 1.850 Euro optimistisch – das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von über 90 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau.
Bewertung bleibt anspruchsvoll
Trotz des heftigen Kursrutsches ist Adyen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25 auf Basis der Schätzungen für 2027 weiterhin nicht günstig bewertet. Das bestätigte Ziel für 2028, die EBITDA-Marge auf über 55 Prozent zu steigern, konnte die Stimmung nicht drehen. In der aktuellen Marktlage scheuen viele Investoren das Risiko, bei einem Titel mit hoher Bewertung frühzeitig einzusteigen – selbst wenn die langfristigen Perspektiven intakt bleiben mögen.
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