HSBC Aktie: Gewinnsprung voraus
HSBC hat heute neue Rekorde geliefert – und die Börse reagiert begeistert. Die Aktie der größten europäischen Bank schoss in London um 5,8 Prozent nach oben, nachdem das Institut nicht nur solide Jahreszahlen präsentierte, sondern vor allem ehrgeizigere Renditeziele für die kommenden Jahre ausgab. Kann CEO Georges Elhedery das Versprechen halten?
Der Gewinn vor Steuern lag 2025 bei 29,91 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 28,86 Milliarden Dollar deutlich. Zwar bedeutet das gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 32,38 Milliarden Dollar, doch die Belastung erklärt sich durch Sonderposten in Höhe von 4,9 Milliarden Dollar. Darunter fallen eine Abschreibung auf die Beteiligung an der Bank of Communications über 2,1 Milliarden Dollar sowie Restrukturierungskosten von einer Milliarde Dollar. Bereinigt um diese Effekte stieg der Gewinn sogar von 34,18 Milliarden auf 36,62 Milliarden Dollar.
Rendite soll auf 17 Prozent klettern
Die eigentliche Überraschung steckt im Ausblick. HSBC hebt das Ziel für die Eigenkapitalrendite deutlich an – von „mittleren Zehnerbereich" auf „17 Prozent oder besser" bis 2028. Das ist ein klares Signal: Der Umbau trägt Früchte, und die Bank traut sich mehr zu. 2025 lag die Rendite noch bei 13,3 Prozent.
Elhedery hat seit seinem Amtsantritt vor eineinhalb Jahren kräftig aufgeräumt. Er teilte die Bank entlang einer Ost-West-Achse neu auf, trennte sich von unrentablen Investmentbanking-Einheiten in den USA und Europa und reduzierte die Führungsebene drastisch. Insgesamt zog sich HSBC aus elf Geschäftsfeldern weltweit zurück.
Hang Seng-Übernahme kostet, bringt aber Synergien
Die Privatisierung der Tochter Hang Seng Bank für 13,7 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr soll sich auszahlen. HSBC rechnet bis Ende 2028 mit Synergien von 900 Millionen Dollar vor Steuern durch die Integration der Geschäfte. Allerdings fallen dafür auch Restrukturierungskosten von 600 Millionen Dollar an.
Die Dividende fällt mit insgesamt 75 Cent je Aktie niedriger aus als im Vorjahr, als 87 Cent gezahlt wurden. Das endgültige Dividende beträgt 45 Cent, hinzu kommen 30 Cent aus der Zwischendividende. Der Aktienkurs in Hongkong legte nach den Zahlen um 2,5 Prozent zu, die Londoner Aktie zog noch stärker an.
Analysten von Jefferies lobten die starken Ergebnisse, äußerten aber Zweifel, ob die Prognose von nur einem Prozent Kostenanstieg für 2026 realistisch ist. Investitionen in KI-Technologie und der harte Wettbewerb dürften Druck auf die Ausgaben ausüben.
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