Der IT-Konzern reduziert seine Belegschaft um fünf Prozent und strebt Einsparungen von 350 Millionen Dollar an, während die Aktie unter erheblichem Druck steht.


Hewlett Packard Enterprise (HPE) will in den kommenden 18 Monaten rund fünf Prozent seiner weltweiten Belegschaft abbauen, was etwa 2.500 Arbeitsplätzen entspricht. Die Aktie des Unternehmens steht unter erheblichem Druck und ist am Montag mit 12,12 Euro mehr als 16 Prozent unter dem Niveau der Vorwoche geblieben. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits über 42 Prozent an Wert eingebüßt.

Die angestrebten Personalmaßnahmen sollen die Betriebsabläufe optimieren und bis zum Geschäftsjahr 2027 Einsparungen von rund 350 Millionen Dollar ermöglichen. CEO Antonio Neri begründete die Entscheidung mit mehreren Herausforderungen, darunter der rasante Wandel in der Nachfrage nach neuen Grafikprozessoren (GPUs), der zu hohen Beständen älterer Modelle führte. Auch neue Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada belasten das Unternehmen.

Geschäftszahlen und Aussichten

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Im ersten Geschäftsquartal erzielte HPE einen Umsatz von 7,9 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 16 Prozent im Jahresvergleich entspricht und die Analystenerwartungen leicht übertraf. Der Gewinn pro Aktie lag jedoch nur im Rahmen der Wall-Street-Schätzungen. Der Ausblick für die kommenden Quartale bleibt vorsichtig.

Die Ankündigung des Stellenabbaus führte zu einem erheblichen Kursrückgang. Das Papier notiert derzeit in bedrohlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief von 11,68 Euro, das erst Anfang April markiert wurde. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt mittlerweile fast 35 Prozent, was die technische Schwäche des Titels unterstreicht.

Für das Gesamtjahr prognostiziert HPE ein Umsatzwachstum zwischen 7 und 11 Prozent. Der Gewinn pro Aktie soll nach GAAP-Rechnungslegung zwischen 1,15 und 1,35 Dollar liegen, während der bereinigte Gewinn pro Aktie auf 1,70 bis 1,90 Dollar geschätzt wird. Analysten bleiben jedoch skeptisch und verweisen auf Probleme bei der Serverausführung, Preisherausforderungen und die Auswirkungen globaler Zölle auf die Finanzergebnisse des Unternehmens.

Strategische Partnerschaften

Trotz der operativen Herausforderungen treibt HPE weiterhin Innovationen voran. Im März führte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit NVIDIA neue KI-Lösungen für Unternehmen ein, die Leistung, Sicherheit und Skalierbarkeit für KI-Arbeitslasten verbessern sollen. Diese Initiative unterstreicht das Engagement von HPE, KI-Fähigkeiten weiterzuentwickeln und umfassende Lösungen anzubieten, um den sich wandelnden Marktanforderungen gerecht zu werden.

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