Für Hensoldt steht der Montag unter ganz besonderen Vorzeichen. Das Papier konnte rund 4,8 % Gewinn verbuchen und kam auf einen Kurs von 77,98 Euro. Das heißt, die Aktie profitierte sehr eindeutig vom Iran-Krieg und der Phantasie, die damit für die Rüstungswerte verbunden sind. Gut ist jedoch die Gesamtsituation noch nicht. Der Widerspruch liegt auf der Hand:

Hensoldt meldet Rekordnachfrage, doch der Kurs ist noch immer nicht im Aufwärtstrend. Es fehlen mindestens 11 Euro, um den GD200 zu holen. Dies ist die 200-Tage-Linie, die den langfristigen technischen Aufwärtstrend messbar macht.

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Hensoldt: Geht es nun voran?

Operativ präsentiert der Sensorspezialist ein anderes Bild, wie die jüngeren Zahlen nun für das Papier zeigen. Der Auftragseingang legte 2025 um 62 % zu und erreichte 4,71 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand kletterte auf 8,83 Milliarden Euro. Gleichzeitig blieb der Umsatz mit 2,46 Milliarden Euro leicht unter der Markterwartung von 2,50 Milliarden Euro. Diese Differenz löste deutliche Kursreaktionen aus.

Lieferengpässe bei elektronischen Komponenten bremsen die Auslieferung. Fehlende Chips verzögern Radarsysteme für Kampfflugzeuge und gepanzerte Fahrzeuge. Auch der Fachkräftemangel wirkt sich aus. Dennoch stieg die operative Marge auf 18,4 %.

Internationale Spannungen erhöhen die Bedeutung von Aufklärungstechnik. Nach dem Militärschlag gegen den Iran am 28. Februar 2026 rücken Radarsysteme und elektronische Schutzlösungen in den Mittelpunkt. Hensoldt liefert unter anderem das TRML 4D Radar. Diese Systeme dienen der frühzeitigen Erkennung von Drohnen, Raketen und Flugzeugen.

Barclays setzt das Kursziel bei 97 Euro und bewertet den Titel mit Equal Weight. Für 2026 plant das Management einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro. Zwischen Rekordaufträgen und charttechnischem Druck bleibt die Lage widersprüchlich.

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