Vulcan Energy Aktie: Anlegers Liebling
Vulcan Energy macht Tempo. Im Oberrheintal läuft der Bau des Lionheart-Projekts an – und Analysten schrauben ihre Kursziele deutlich nach oben. Der durchschnittliche Zielpreis stieg seit Dezember um über 60 Prozent auf 6,10 US-Dollar. Der Grund: Das Unternehmen hat zentrale Finanzierungs- und Betriebshürden genommen. Jetzt beginnt die entscheidende Phase.
2,2 Milliarden Euro für Phase Eins
Vulcan Energy hat für die erste Phase des Lionheart-Projekts eine Finanzierung über 2,2 Milliarden Euro gesichert. Das Paket umfasst 1,185 Milliarden Euro an vorrangigen Krediten von 13 Kreditgebern, darunter die Europäische Investitionsbank, Exportkreditagenturen und Geschäftsbanken. Weitere 154 Millionen Euro stehen für Betriebskapital und Mehrwertsteuer bereit.
Hinzu kommen 204 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen – 100 Millionen für Geothermie-Infrastruktur, 104 Millionen für die Lithiumproduktion. Mit dieser Finanzierung genehmigte der Vorstand die finale Investitionsentscheidung für Phase Eins.
Bohrungen übertreffen Erwartungen
In Landau haben neue geothermische Bohrungen begonnen. CEO Cris Moreno bezeichnete den Start als Meilenstein im Zeitplan des Projekts. Die Arbeiten laufen über das gesamte Jahr 2026, im zweiten Halbjahr kommt eine zweite Bohranlage hinzu.
Erste Testergebnisse der Bohrung LSC-1b zeigen einen Produktivitätsindex zwischen 2,1 und 2,5 Litern pro Sekunde pro Bar – bei Durchflussraten von 105 bis 125 Litern pro Sekunde. Das liegt über den ursprünglichen Planwerten von 84 bis 94 Litern pro Sekunde.
Abnahmeverträge bis 2038
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Phase Eins soll ab 2028 jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat produzieren – genug für rund 500.000 Elektrofahrzeug-Batterien pro Jahr. Dazu kommen 275 Gigawattstunden erneuerbarer Strom und 560 Gigawattstunden Wärme jährlich über eine geschätzte Betriebsdauer von 30 Jahren.
Vulcan hat bereits zehnjährige Abnahmeverträge mit Stellantis, LG Corp, Umicore und Glencore abgeschlossen. Mit Glencore allein läuft ein Vertrag über bis zu 44.000 Tonnen über acht Jahre. Rund 72 Prozent der vertraglich gebundenen Mengen sind für das erste Jahrzehnt durch Mindest- oder Festpreise abgesichert – laut Unternehmen deutlich über dem Spotpreis.
Institutionelle Investoren steigen ein
Van Eck Associates meldete Ende Januar eine Beteiligung von 5,04 Prozent an Vulcan Energy – ein Anstieg von zuvor 3,92 Prozent. Die Zahl der institutionellen Investoren sank zwar im letzten Quartal um knapp 28 Prozent auf 26, doch die durchschnittliche Portfoliogewichtung stieg um knapp fünf Prozent auf 0,25 Prozent.
Jetzt beginnt die Bewährungsprobe
Am 24. März 2026 legt Vulcan Energy die nächsten Geschäftszahlen vor. Investoren erwarten vor allem Klarheit über Kostenkontrollen und Zeitpläne während der Bauphase. Das Management deutete bereits an, dass für die volle Produktionskapazität zusätzliches Kapital benötigt wird – eine mögliche Verwässerung für Altaktionäre oder Teilverkäufe von Vermögenswerten stehen im Raum.
Die Abnahmeverträge mit europäischen Batterie- und Autoherstellern bilden das Rückgrat der Finanzierung. Mit verschärften EU-Klimavorgaben und wachsendem Druck auf Lieferkettentransparenz gewinnen regionale Stabilität und CO₂-Bilanz an Bedeutung. Die Verträge fungieren damit nicht nur als Kaufzusagen, sondern auch als regulatorische Absicherung.
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