Die Aktie von Hensoldt durchlief zuletzt eine ausgeprägte Kursbewegung. Innerhalb weniger Wochen im Januar 2026 sprang der Kurs von unter 65 Euro auf über 92,80 Euro. Diese Entwicklung brachte den Titel in unmittelbare Nähe zur charttechnisch wichtigen Marke von 100 Euro. Der Markt beobachtet diese Zone mit erhöhtem Fokus.

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Parallel zum Kursanstieg füllten sich die Auftragsbücher zumindest in der Branche weiter. Steigende Verteidigungsetats sorgen mit einiger Wahrscheinlichkeit auch in den kommenden Monaten für eine hohe Auslastung im Kerngeschäft.

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Gleichzeitig tauchten erste Signale auf, die Marktteilnehmer kritisch einordneten. Ein Blick auf die Aktionärsstruktur zeigte jüngst Verschiebungen. BlackRock reduzierte seinen Anteil leicht von 5,02 % auf 4,83 %. Diese Anpassung erfolgte zwar in kleinem Umfang, erregte jedoch Aufmerksamkeit aufgrund der Größe des Investors.

Auch beim italienischen Partner Leonardo kam es zu Veränderungen. Der Anteil sank unter die Marke von 25 %. Diese Schwelle besitzt strategische Bedeutung, da sie Einfluss auf Mitspracherechte und langfristige Bindungen signalisiert. Solche Anpassungen deuten nicht auf operative Zweifel hin, beeinflussen jedoch die Wahrnehmung der aktuellen Bewertung.

Die Analystenlandschaft zeigte sich uneinheitlich. JPMorgan beließ die Einstufung bei 90 Euro auf Neutral und verwies auf Anzeichen einer Überhitzung. Nur wenige Tage später sorgte mwb research für eine Überraschung. Das Haus hob sein Kursziel auf 95 Euro an und wechselte auf eine positive Einschätzung, nachdem zuvor Zurückhaltung dominierte.

Demnach ist die Aktie derzeit hart am Rande des Trendwandels. Die Märkte sind hier nicht ganz sicher, ob 100 Euro tatsächlich zu erreichen sind. Effektiv jedoch wird das Allzeithoch bei 117,70 Euro das erste Kursziel der Hensoldt sein. Zumindest Chartanalysten setzen bei über 100 Euro auf eine solche Entwicklung.

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