In den Orderbüchern von Hensoldt herrscht aktuell Hochbetrieb, doch nicht jeder will kaufen. Professionelle Shortseller haben sich in Stellung gebracht und wetten massiv auf fallende Kurse. Für viele Privatanleger wirkt das im ersten Moment wie ein Warnsignal – nach dem Motto: „Wenn die Profis verkaufen, sollte ich das auch tun.“ Doch Vorsicht: Oft jagen diese Akteure nur kurzfristige Überbewertungen oder spekulieren auf Gewinnmitnahmen nach der massiven Rallye der letzten Jahre.

Die „gespannte Feder“: Chance auf einen Short Squeeze

Ein hoher Anteil an Leerverkäufen kann für mutige Anleger paradoxerweise eine riesige Chance sein. Man muss sich das Ganze wie eine gespannte Feder vorstellen: Sollte Hensoldt bei der Vorlage der Jahreszahlen am 26. Februar 2026 positiv überraschen, geraten die Shortseller unter Zugzwang. Sie müssen ihre Positionen durch Käufe glattstellen, was den Kurs in einer Kettenreaktion explosionsartig nach oben treiben kann – der klassische Short Squeeze. Bei einem aktuellen Kurs von rund 87 Euro und Analystenzielen, die teils bis zu 150 Euro reichen, ist reichlich Zündstoff vorhanden.

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Augen und Ohren der Verteidigung: Das fundamentale Bollwerk

Hinter dem Börsenkrimi steht ein Unternehmen, dessen Auftragsbücher mit über 7 Milliarden Euro praller gefüllt sind denn je. Hensoldt liefert das technologische Rückgrat der europäischen Verteidigung: Radarsysteme für den Eurofighter und die Flugabwehr IRIS-T sind in Zeiten der „Zeitenwende“ unverzichtbare Güter. Hensoldt bietet nicht nur einfache Hardware, sondern  hochkomplexe Sensorik und elektronische Kampfführung. Dieser „Burggraben“ schützt das Geschäftsmodell vor kurzfristigem Marktrauschen.

Fazit: Ruhe bewahren und Rabatte nutzen

Nach Ansicht der meisten Analysten sind die aktuelle Volatilität und die Wetten der Bären kein Grund zur Panik, sondern eher ein Ausdruck eines nervösen Marktes. Während Shortseller auf den schnellen Euro aus Kursdellen hoffen, blicken langfristige Investoren auf das strukturelle Wachstum der Verteidigungshaushalte.

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