Der Rüstungselektronikkonzern Hensoldt sitzt auf einem historischen Auftragsberg von fast neun Milliarden Euro. Um die wachstumsbedingten Produktionsengpässe in den Griff zu bekommen, reagiert das Management nun mit einer gezielten Übernahme in den Niederlanden und massiven Kapazitätsausweitungen. Die jüngsten Geschäftszahlen belegen eindrucksvoll, warum dieser Schritt zwingend notwendig war.

Gezielter Zukauf in den Niederlanden

Anfang März unterzeichnete der Konzern den Kaufvertrag für den Optronik-Spezialisten Nedinsco. Das niederländische Unternehmen mit seinen 140 Mitarbeitern entwickelt elektro-optische Sensorsysteme wie Periskope und arbeitet bereits seit zwei Jahrzehnten als Zulieferer mit Hensoldt zusammen. Die vollständige Integration in das eigene Optronik-Segment sichert wichtige Kompetenzen und verkürzt die Produktionswege. Finanziert wird der Deal, dessen behördlicher Abschluss für Mitte 2026 geplant ist, komplett aus vorhandenen Barmitteln.

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Starkes Wachstum treibt die Bilanz

Ein Blick auf die aktuellen Geschäftszahlen erklärt den enormen Expansionsdruck. Mit einem Auftragseingang von 4,71 Milliarden Euro verzeichnete Hensoldt ein Plus von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch operativ lieferte das Unternehmen ab: Der Umsatz kletterte um knapp zehn Prozent auf 2,45 Milliarden Euro, während die bereinigte EBITDA-Marge mit 18,4 Prozent die eigenen Prognosen übertraf.

An der Börse wird diese grundlegende operative Stärke honoriert. Nach einem Plus von über sechs Prozent in den vergangenen sieben Tagen ging das Papier gestern bei 78,65 Euro aus dem Handel. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel damit einen soliden Wertzuwachs von knapp 17 Prozent.

Mit dem Zukauf von Nedinsco und einem starken bereinigten Free Cashflow von 347 Millionen Euro im Rücken hat Hensoldt die finanzielle und strukturelle Basis für die Abarbeitung des Rekordbestands geschaffen. Gelingt im Sommer der reibungslose Abschluss der niederländischen Übernahme, dürfte sich die Auslieferungsgeschwindigkeit bei den stark nachgefragten Sensorsystemen im zweiten Halbjahr spürbar erhöhen.

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