Abivax Aktie: Übernahme-Dementi
Abivax weist Berichte über eine unmittelbar bevorstehende Übernahme durch den Pharmariesen AstraZeneca entschieden zurück. Das französische Biotech-Unternehmen reagierte damit am Donnerstag auf Spekulationen über eine exklusive Prüfungsphase, die bereits Ende März in einem konkreten Angebot hätte münden sollen.
Spekulationen um AstraZeneca
Auslöser der Unruhe war ein Bericht des französischen Magazins La Lettre. Demnach habe Abivax dem britisch-schwedischen Konzern AstraZeneca exklusiven Zugang zu vertraulichen Unternehmensdaten gewährt. Diese Frist sollte angeblich bis zum 23. März 2026 laufen, was AstraZeneca zum klaren Favoriten in einem potenziellen Bieterrennen gemacht hätte.
Sollte bis zum Ablauf dieser Frist kein formelles Angebot vorliegen, könnten laut den Berichten andere Interessenten wie der US-Konzern Eli Lilly wieder in den Prozess einsteigen. Sogar das französische Finanzministerium soll die Entwicklung aufgrund der strategischen Bedeutung von Abivax im Gesundheitssektor bereits genau beobachten.
Obefazimod als Kern des Interesses
Es ist nicht das erste Mal, dass Abivax zum Ziel solcher Gerüchte wird. Bereits im Dezember 2025 machten Spekulationen über ein Interesse von Eli Lilly die Runde, die das Management jedoch als „Lärm“ abtat. Dass das Unternehmen regelmäßig im Fokus steht, liegt vor allem an dem Wirkstoffkandidaten Obefazimod.
Das Medikament zur Behandlung von Colitis ulcerosa befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase-3-Entwicklung. Die wissenschaftliche Relevanz des Programms unterstrich Abivax zuletzt auf der Fachkonferenz ECCO 2026, wo das Unternehmen insgesamt 22 Abstracts zu Obefazimod präsentierte. Besonders die Daten zur anti-fibrotischen Wirkung wecken Begehrlichkeiten in der Branche, da sie das Potenzial für weitere Einsatzgebiete bei chronisch entzündlichen Erkrankungen andeuten.
Die offizielle Zurückweisung der Berichte nimmt vorerst die spekulative Schärfe aus dem Markt. Klarheit über die tatsächliche Lage wird das Verstreichen der spekulierten Frist am 23. März bringen. Sollte AstraZeneca bis dahin nicht aktiv werden, dürfte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer wieder verstärkt auf die klinischen Fortschritte der Obefazimod-Pipeline richten.
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