Hensoldt-Aktie: Fettes Ausrufezeichen!
Der Rüstungselektronik-Spezialist Hensoldt ist mit bemerkenswertem Schwung in das Börsenjahr 2026 gestartet. Während die politischen Schlagzeilen von der erneuten, nun auf unbestimmte Zeit verschobenen Entscheidung zum europäischen Prestigeprojekt FCAS (Future Combat Air System) geprägt sind, zeigt sich die Aktie von ihrer resilienten Seite. Mit einem Plus von zeitweise über drei Prozent kletterte das Papier zum Jahresauftakt über die Marke von 75 Euro. Anleger scheinen sich an den politischen Zickzack-Kurs zwischen Paris und Berlin gewöhnt zu haben und priorisieren stattdessen die harten Fakten des operativen Tagesgeschäfts.
Auftragsflut als massives Sicherheitsnetz
Der Grund für den Optimismus liegt in den prall gefüllten Auftragsbüchern, die fast aus allen Nähten platzen. Ende 2025 meldete Hensoldt einen Rekord-Auftragsbestand von über 7 Milliarden Euro. Dieses Polster sorgt für eine Planungssicherheit, die in der aktuellen Industrielandschaft Seltenheitswert hat. Besonders im Bereich der Radartechnologie und Optronik profitiert das Unternehmen massiv von der anhaltenden Aufrüstungswelle in Europa. Während FCAS eine ferne Vision für das Jahr 2040 bleibt, verdient Hensoldt schon heute sein Geld mit der Modernisierung des Eurofighters und der Auslieferung der gefragten TRML-4D-Luftverteidigungsradare. Diese Systeme gelten als technologisches Rückgrat moderner Sensorik und sind international so begehrt wie nie zuvor.
Strategischer Wandel: Software im Visier
Für das Jahr 2026 hat sich die Konzernspitze ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent auf die Fahnen geschrieben. Auch wenn dies leicht unter den teils euphorischen Erwartungen einiger Analysten liegt, setzt das Management konsequent auf Qualität und digitale Transformation. Mit der neuen Strategie „Software Defined Defence“ will Hensoldt den technologischen Vorsprung weiter ausbauen. Der Fokus rückt verstärkt auf KI-gestützte Datenfusion und Cyber-Sicherheit – Bereiche, die deutlich margenstärker sind als das klassische Hardware-Geschäft.
Die Aktie bleibt trotz einer ambitionierten Bewertung damit ein Favorit für Investoren, die auf den „Superzyklus“ der Verteidigungsindustrie setzen.
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