Hensoldt hat pünktlich zum Jahresstart 2026 den „Reset-Knopf“ gedrückt. Nachdem das vergangene Jahr mit einer dramatischen Berg-und-Tal-Fahrt endete, meldete sich die Aktie des Rüstungselektronik-Spezialisten am Montag mit einer beeindruckenden Performance zurück. Im XETRA-Handel schoss das Papier zeitweise um über 7 % nach oben und übersprang die Marke von 82 Euro. Dieser Kurssprung ist Balsam für die Seelen der Aktionäre, die im letzten Quartal 2025 mit ansehen mussten, wie die Aktie nach einem Rekordjahr massiv unter Verkaufsdruck geriet. Die Angst vor einem plötzlichen Ende des Ukraine-Konflikts und den damit verbundenen Kürzungen der Verteidigungsetats scheint vorerst einer neuen Realität gewichen zu sein.

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Kampf gegen die gleitenden Durchschnitte

Trotz der aktuellen Euphorie bleibt die technische Lage ein hartes Stück Arbeit. Hensoldt kämpft sich gerade erst aus einem tiefen charttechnischen Tal heraus. Besonders im Fokus stehen dabei die 50-Tage-Linie (ca. 78,92 Euro) und die langfristig entscheidende 200-Tage-Linie (ca. 79,63 Euro). Mit dem heutigen Sprung über 80 Euro hat die Aktie beide Hürden auf einen Schlag genommen – ein massives bullishes Signal. Der Chaikin Money Flow bestätigt diesen Trend durch signifikante Kapitalzuflüsse. Dennoch mahnen Analysten zur Vorsicht: Der Ausbruch muss nachhaltig bestätigt werden, um das charttechnische „Todeskreuz“-Szenario des späten Jahres 2025 endgültig zu Grabe zu tragen.

Geopolitik als Dauerbrenner

Die Ursache für das neu entfachte Interesse liegt in der anhaltenden globalen Instabilität. Auch wenn der direkte US-Angriff auf Venezuela offiziell als beendet gilt, bleibt die weltweite Sicherheitslage fragil. Für Hensoldt bedeutet dies eine stabile Auftragslage: Ob Radar für die Luftverteidigung oder Optronik für die Grenzüberwachung – die Produkte aus Taufkirchen sind in einer Welt der „Poly-Krisen“ gefragter denn je. Die Anleger fokussieren sich wieder auf das operative Wachstum, das für 2026 mit einem Umsatzplus in Richtung der 2,8-Milliarden-Euro-Marke kalkuliert wird.

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