Der Rüstungselektronik-Spezialist reitet derzeit auf einer beeindruckenden Welle des Erfolgs. Dank massiver Auftragseingänge kletterte das Papier in nur einem Monat um fast 30 Prozent nach oben. Doch angesichts dieser Dynamik werden erste Stimmen laut, die vor einer möglichen Überhitzung warnen: Ist das Kurspotenzial vorerst erschöpft, nachdem wichtige Kursziele bereits überschritten wurden?

  • Kursentwicklung: Aktuell notiert die Aktie bei 92,10 Euro, was einem Anstieg von 28,81 Prozent in den letzten 30 Tagen entspricht.
  • Auftragslage: Seit Oktober 2024 summiert sich das Auftragsvolumen auf über 1,4 Milliarden Euro.
  • Analysten-Konsens: Der Kurs hat das durchschnittliche Kursziel von rund 91 Euro hinter sich gelassen.
  • Nächster Termin: Vorläufige Jahreszahlen werden am 26. Februar 2026 erwartet.

Milliarden-Aufträge als Treibstoff

Treibende Kraft hinter der jüngsten Rally ist eine Serie operativer Erfolge. Zuletzt sorgte ein bedeutender Abschluss mit der europäischen Rüstungsbeschaffungsagentur OCCAR für Aufsehen. Der Deal umfasst die Lieferung von 100.000 Nachtsichtbrillen an die Bundeswehr sowie weiterer Einheiten für Belgien. Solche Großaufträge sichern die Grundauslastung im Optronik-Segment auf Jahre hinaus.

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Diese Meldung reiht sich nahtlos in eine starke Phase ein. Allein zwischen Oktober 2024 und Mitte Januar 2025 konnte Hensoldt Aufträge im Wert von über 1,4 Milliarden Euro verbuchen. Am Markt wird diese operative Stärke honoriert: Seit Jahresanfang steht bereits ein Plus von 20,55 Prozent zu Buche.

Warnsignale bei der Bewertung

Trotz des operativen Rückenwinds mahnen Marktbeobachter zur Vorsicht. Die Bewertung der Aktie erscheint mittlerweile ambitioniert. Mit einem Kurs von 92,10 Euro hat das Papier das durchschnittliche Kursziel der Analysten von etwa 91 Euro überholt. Auch die Experten von J.P. Morgan stufen den Titel derzeit nur mit "Neutral" ein, was auf begrenztes weiteres Aufwärtspotenzial hindeutet.

Ein Blick auf die technischen Indikatoren unterstreicht diese Skepsis. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 68,2 und kratzt damit an der Marke von 70, die gemeinhin als überkauft gilt. Zudem hat sich der Kurs weit von seiner 200-Tage-Linie (87,76 Euro) entfernt.

Der nächste entscheidende Realitätscheck steht am 26. Februar 2026 an. Dann präsentiert der Konzern die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Anleger werden genau prüfen, ob die fundamentalen Gewinne mit der schnell gestiegenen Bewertung Schritt halten können.

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