Henkel Aktie: Unruhige Entwicklungen?
Der Düsseldorfer Konsumgüterriese enttäuscht mit vorsichtiger Prognose für 2025, während ein Milliarden-Aktienrückkaufprogramm die Anlegersorgen nicht mildern kann.
Die Henkel-Aktie verzeichnete am Dienstag einen dramatischen Kurssturz von über 10 Prozent und gehörte damit zu den größten Verlierern im DAX. Der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller hatte zwar für das Geschäftsjahr 2024 positive Ergebnisse vorgelegt, doch der vorsichtige Ausblick für 2025 enttäuschte die Anleger schwer. Besonders alarmierend: Im Segment Consumer Brands rechnet Henkel für das erste Quartal 2025 mit einem organischen Umsatzrückgang von 2 bis 4 Prozent. Trotz eines beeindruckenden bereinigten Betriebsgewinns von 3,1 Milliarden Euro im Jahr 2024 – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 2,56 Milliarden Euro des Vorjahres – und einer verbesserten Marge von 14,3 Prozent, konnte dies die Investoren nicht besänftigen. Der Nettogewinn nach Steuern kletterte ebenfalls erheblich auf 2,0 Milliarden Euro, verglichen mit 1,32 Milliarden im Vorjahr.
Aktionärsfreundliche Maßnahmen verhindern tieferen Fall nicht
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Henkel?
Als Reaktion auf die guten Jahresergebnisse 2024 kündigte der Hersteller von Persil und Pritt eine Dividendenerhöhung auf 2,04 Euro je Vorzugsaktie an, was einen Anstieg um 19 Cent darstellt. Zusätzlich beschloss das Unternehmen ein ambitioniertes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro, was etwa 2,7 Prozent des Grundkapitals entspricht. Davon entfallen 800 Millionen Euro auf Vorzugsaktien und 200 Millionen Euro auf Stammaktien. Das Programm soll voraussichtlich im kommenden Monat beginnen. Für das laufende Jahr 2025 erwartet Henkel auf Konzernebene ein organisches Umsatzwachstum zwischen 1,5 und 3,5 Prozent sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 14,0 bis 15,5 Prozent. Die konservative Prognose, insbesondere der erwartete schwache Start ins Jahr mit einer projektierten Beschleunigung erst im zweiten Halbjahr, überschattete jedoch die positiven Finanzergebnisse und aktionärsfreundlichen Maßnahmen. Marktanalysten zeigten sich besorgt, dass die organische Umsatzentwicklung im vierten Quartal 2024 mit nur 1,1 Prozent deutlich unter den Erwartungen von 3,6 Prozent lag – ein Trend, der sich offenbar fortsetzen könnte.
Henkel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Henkel-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:
Die neusten Henkel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Henkel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Henkel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








