Gubra Aktie: Zwischen Rekordgewinn und Ernüchterung

Gubra präsentiert mit seiner Halbjahresbilanz ein zwiespältiges Bild: Während ein Mega-Deal mit AbbVie für Rekordzahlen sorgt, dämpft das Unternehmen gleichzeitig die Erwartungen für sein Kerngeschäft.
Rekordeinbruch durch AbbVie-Deal
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2025 sind spektakulär: Der Umsatz schoss auf 2,5 Milliarden DKK empor, der EBIT erreichte 2,3 Milliarden DKK. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (121 Millionen DKK Umsatz, -21 Millionen DKK EBIT) markiert dies eine tektonische Verschiebung in der Bilanz.
Treiber dieses außerordentlichen Ergebnisses ist die vorzeitige Verbuchung der Vorauszahlung aus dem Lizenzabschluss mit AbbVie für den Anti-Adipositas-Wirkstoff GUBamy. Diese Transaktion ermöglichte sogar eine Sonderdividende von einer Milliarde DKK an die Aktionäre.
Dämpfer für das Kerngeschäft
Doch der Jubel trübt sich schnell: Parallel zu den Rekordzahlen korrigierte Gubra seine Prognose für das Contract Research-Geschäft nach unten. Statt des erwarteten Wachstums von 10-20% rechnet das Unternehmen nun nur noch mit einem Umsatz "leicht unter dem Niveau von 2024".
Die EBIT-Marge für den CRO-Bereich wurde ebenfalls von previously 25-31% auf rund 20% gesenkt. Als Grund nennt Gubra verlangsamte Entscheidungsprozesse bei US-Kunden aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten und eines schwierigen Finanzierungsumfelds.
Führungswechsel zum kritischen Zeitpunkt
In diese angespannte Lage platzt ein Führungswechsel: Ab 8. September übernimmt Markus Rohrwild, bisheriger Manager bei Novartis und Roivant Group, die CEO-Position von Henrik Blou.
Die Aufgabe des neuen Chefs wird es sein, das operative CRO-Geschäft durch die current schwierige Phase zu steuern und gleichzeitig die Chancen aus dem AbbVie-Deal optimal zu nutzen. Mit dem Kapitalpolster aus der Transaktion verfügt Gubra über ausreichend Ressourcen, um seine Pipeline voranzutreiben.
Die Frage ist: Kann Rohrwild beide Geschäftsfelder erfolgreich managen und das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen? Die nächsten Quartalszahlen werden erste Antworten liefern.
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