Europa will seine Abhängigkeit von Rohstoffimporten aus China und den USA massiv reduzieren. Das Malmbjerg-Projekt von Greenland Resources rückt dabei als zentraler Baustein für die Versorgung mit Molybdän in den Fokus. Eine neue Vereinbarung ebnet nun den Weg für eine vollständig integrierte europäische Lieferkette.

Strategische Autonomie im Fokus

Molybdän ist für die Herstellung von Hochleistungsstahl in der Automobilindustrie und im Energiesektor unverzichtbar. Bisher verfügt die EU über keinerlei eigene Förderkapazitäten und ist vollständig auf Importe angewiesen, während China fast die Hälfte der weltweiten Produktion kontrolliert. Das Vorhaben in Grönland könnte laut technischen Einschätzungen rund 25 % des gesamten EU-Bedarfs decken. Besonders relevant: Für Verteidigungsanwendungen könnte das Projekt sogar den kompletten Bedarf der Union absichern.

Die Europäische Kommission hat das Vorhaben bereits als Priorität im Rahmen ihrer Rohstoffinitiative eingestuft. Das gewonnene Erz soll zur Veredelung nach Belgien transportiert werden, um europäische Industriestandards zu erfüllen und die Versorgungssicherheit direkt vor Ort zu erhöhen.

Wirtschaftlichkeit und Zeitplan

Die Eckdaten der Machbarkeitsstudie unterstreichen das Potenzial des Standorts. Bei einer geplanten Minenlebensdauer von 20 Jahren wird mit einer jährlichen Produktion von durchschnittlich 32,8 Millionen Pfund Molybdän gerechnet. Die geschätzten Investitionskosten von rund 820 Millionen US-Dollar stehen einer internen Verzinsung von fast 34 % gegenüber. Anleger reagierten heute positiv auf die Fortschritte; das Papier legte um rund 7,5 % zu und nähert sich damit wieder der Marke von einem Euro an.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Greenland Resources?

Das Minendesign setzt zudem auf Nachhaltigkeit. Durch modulare Infrastruktur soll der ökologische Fußabdruck minimiert werden. Geplant ist, die CO2-Emissionen deutlich unter das Niveau vergleichbarer nordamerikanischer Produzenten zu senken. Zudem prüft das Unternehmen die Gewinnung von Magnesium und Seltenen Erden als Nebenprodukte, was die Rohstoffbasis weiter diversifizieren würde.

Nächste Meilensteine bis 2028

Der operative Fahrplan für das Projekt ist klar definiert. Bis Ende 2028 muss die Förderung offiziell beginnen, wobei die grönländische Regierung bereits eine langfristige Lizenz erteilt hat, die auf bis zu 50 Jahre verlängert werden kann.

Die Finanzierung rückt ebenfalls näher, da bereits Interessensbekundungen von Exportkreditagenturen aus den USA und Kanada vorliegen. Für die weitere Entwicklung konzentriert sich Greenland Resources nun auf den Abschluss verbindlicher Abnahmeverträge sowie den Abschluss metallurgischer Programme zur Magnesiumrückgewinnung.

Greenland Resources-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Greenland Resources-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten Greenland Resources-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Greenland Resources-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Greenland Resources: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...