Graphite One Aktie: Seltene Erden entdeckt
Graphite One hat seinen Alaskaer Vorzeige-Lagerstätte eine neue Dimension hinzugefügt. Unabhängige Tests am Graphite Creek Deposit haben signifikante Vorkommen seltener Erden nachgewiesen — eine Entdeckung, die das Projekt vom Einzelrohstoff-Asset zu einer potenziellen polymetallischen Quelle kritischer Mineralien aufwertet.
Was die Analysen zeigen
Geochemische Untersuchungen von Bohrkernproben belegen erhöhte Konzentrationen schwerer seltener Erden sowie aller fünf wichtigsten Permanentmagnet-Elemente: Neodym, Praseodym, Dysprosium, Terbium und Samarium. Diese Materialien sind unverzichtbar für Elektromotoren, Windturbinen und militärische Präzisionssysteme.
Die Laborergebnisse sind konkret: 85 Prozent der seltenen Erden im Granat-Material entfallen auf Magnet- oder schwere Seltenerdelemente. Dysprosium wurde mit 32 bis 63 ppm gemessen, Yttrium mit 198 bis 427 ppm, Scandium mit 84 bis 141 ppm.
Damit enthält Graphite Creek potenziell sechs Mineralien, die auf der finalen US-Kritischmineralienliste 2025 des Geological Survey geführt werden — darunter zwei, die unter den Defense Production Act fallen.
Strategischer Kontext und Finanzierung
Der Zeitpunkt der Entdeckung ist nicht unerheblich. China kontrolliert rund 70 Prozent der globalen Seltenerdenförderung und etwa 90 Prozent der Verarbeitung. Beim Graphit ist die Dominanz noch ausgeprägter: 97 Prozent des Weltmarkts. Die USA sind bei Naturgraphit vollständig importabhängig.
Das Pentagon hatte Graphite One bereits 37,5 Millionen Dollar aus dem Defense Production Act Title III bereitgestellt. Die Seltenerden-Entdeckung könnte weiteres Bundesinteresse wecken.
Parallel dazu hat die US-Exportimportbank nicht-bindende Finanzierungsabsichtserklärungen über insgesamt 2,07 Milliarden Dollar zugesagt — aufgeteilt auf 670 Millionen für Graphite Creek und 1,4 Milliarden für eine geplante Verarbeitungsanlage in Ohio. Formelle Anträge sollen 2026 eingereicht werden.
Das laufende Testprogramm
Graphite One arbeitet derzeit mit dem Advanced Instrumentation Laboratory der University of Alaska Fairbanks sowie einem US-Energieministerium-Nationallabor zusammen, um die Mengen der seltenen Erden im aktuellen Minenplan zu quantifizieren und Extraktionsmethoden zu entwickeln. Die Proben stammen aus der in der Machbarkeitsstudie geplanten Abbaugrube. Laut Unternehmen könnte die Gewinnung der seltenen Erden parallel zur frühen Graphitförderung erfolgen.
Die Machbarkeitsstudie selbst weist eine Vorsteuerverzinsung von 30 Prozent und einen Nettogegenwartswert von 6,4 Milliarden Dollar aus — bei einer Kapazität von 175.000 Tonnen Graphitkonzentrat pro Jahr und einer Minenlebensdauer von 20 Jahren. Bemerkenswert: Die Ressourcenschätzung basiert bislang auf der Erkundung von lediglich 12 Prozent der mineralisierten Zone.
Ob die seltenen Erden wirtschaftlich gewinnbar sind, wird das 2026er Testprogramm zeigen. Fällt das Ergebnis positiv aus, dürfte das die Verhandlungsposition gegenüber den verbleibenden Bankfinanzierern — die rund 30 Prozent der Projektfinanzierung abdecken sollen — spürbar stärken.
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