Graphite One zieht die nächsten Fäden für sein Alaska-Projekt – und setzt dabei gleich an mehreren Stellen an. Ein neuer Top-Posten für die Community-Arbeit soll die lokale Verankerung stärken, während eine große Zahl neuer Warrants kurz vor dem Börsenstart steht. Was steckt hinter diesem doppelten Schritt Richtung Projektfortschritt?

Neue Ansprechpartnerin vor Ort

Am Mittwoch hat das Unternehmen Lucille Carter zur Vice President of Community Relations ernannt. Sie kommt von der Bering Strait Native Corporation, wo sie zuletzt als Senior Vice President für regionale und Anteilseigner-Services verantwortlich war. Carter arbeitet künftig vom Standort Anchorage aus und übernimmt die Aufgaben mit sofortiger Wirkung.

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Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Während Graphite One sein Graphite-Creek-Projekt auf der Seward-Halbinsel durch Genehmigungs- und Entwicklungsphasen schiebt, gewinnt der Dialog mit lokalen Stakeholdern typischerweise an Bedeutung. Genau hier soll die neue Rolle offenbar ansetzen.

20 Millionen Warrants vor Handelsstart

Parallel dazu rechnet Graphite One damit, dass 20.002.000 Warrants ab etwa Dienstag (3. März 2026) an der TSX Venture Exchange unter dem Kürzel GPH.WT.A gehandelt werden. Final hängt das noch an der endgültigen Genehmigung der Börse.

Die Warrants stammen aus einer frisch abgeschlossenen Finanzierung: Am 18. Februar 2026 schloss Graphite One eine platzierte Kapitalaufnahme über C$ 35 Mio. ab (inklusive vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption). Pro Unit gab es eine Aktie plus einen Warrant; die Units wurden zu C$ 1,75 begeben. Jeder Warrant berechtigt zum Kauf einer Aktie zu C$ 2,25 – und das über 36 Monate.

Unterm Strich kann die Notierung der Warrants die Handelbarkeit erhöhen und Investoren ein zusätzliches Instrument geben, um an der Entwicklung der Aktie teilzunehmen.

Finanzierung, Strategie – und der Blick nach Washington

Inhaltlich bleibt die Stoßrichtung klar: Graphite One arbeitet an einer vertikal integrierten Graphit-Lieferkette in den USA – von der Förderung bis zu Anodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien (E-Autos, Energiespeicher). Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf Gespräche zur Projektfinanzierung: Die U.S. Export-Import Bank (EXIM) soll nach Erwartung von Graphite One 70% der gesamten Kapitalkosten bis zur Produktion über ein Darlehen abdecken; zusätzlich laufen Gespräche mit verschiedenen US-Behörden über koordiniertes Mitwirken.

Finanziell ist das Profil typisch für ein Projekt in der Aufbauphase: Laut Unternehmensangaben (Stand: Ende Januar 2026) stehen kein Umsatz, anhaltende Verluste und negativer Cashflow einer geringen Verschuldung gegenüber; das verfügbare Cash wurde mit CAD 3,59 Mio. beziffert.

Zum Kursbild passt das: Trotz des kleinen Plus am Freitag notiert die Aktie mit 0,84 Euro klar unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 1,17 Euro – die vergangenen 30 Tage waren entsprechend von spürbarem Gegenwind geprägt.

Im Kalender sind die nächsten Marken bereits gesetzt: Ab heute (1. März) startet eine zunächst viermonatige Marketingvereinbarung mit i2i Marketing Group, und ab etwa dem 3. März sollen die Warrants handelbar sein – zwei konkrete Schritte, mit denen Graphite One seine Finanzierungsschiene und die Investorenerreichbarkeit gleichzeitig ausbaut.

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