Graphite One startet in den Februar 2026 ohne frische Unternehmensmeldungen. Doch hinter den Kulissen arbeitet der Entwickler kritischer Rohstoffe konsequent an seiner Finanzierungsstrategie für die geplante Alaska-Ohio-Lieferkette. Mehrere Meilensteine könnten in den kommenden Monaten für Bewegung sorgen.

EXIM-Bank zeigt konkretes Interesse

Im Dezember 2025 erhöhte die U.S. Export-Import Bank (EXIM) ihre unverbindlichen Finanzierungszusagen für das Graphite-One-Projekt auf 2,07 Milliarden US-Dollar. Das entspricht rund 70 Prozent der gesamten Kapitalkosten bis zur ersten Produktion.

Die Aufteilung:
- 670 Millionen Dollar für die Graphite-Creek-Mine in Alaska
- 1,4 Milliarden Dollar für die Anodenproduktion in Ohio

Entscheidend wird nun die formale Antragstellung bei der EXIM-Bank. Erst wenn aus den unverbindlichen Interessensbekundungen bindende Zusagen werden, ist die Finanzierung gesichert.

Kapitalbeschaffung läuft parallel

Graphite One verhandelt nach eigenen Angaben parallel mit führenden nordamerikanischen Investmentbanken. Die restlichen 30 Prozent der Projektkosten sollen durch kommerzielle Finanzierungen gedeckt werden.

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Zusätzlich läuft das Genehmigungsverfahren über den bundesweiten FAST-41-Prozess. Das Projekt ist sowohl auf der Bundes- als auch auf der Alaska-Genehmigungsliste verzeichnet.

Seltene Erden als Zusatzpotenzial

Ende 2025 bestätigte das Unternehmen das Vorkommen seltener Erden in der Graphite-Creek-Lagerstätte. Weitere Tests zur Verarbeitungstechnik könnten dem Projekt zusätzliche wirtschaftliche Attraktivität verleihen.

Der geologische Dienst der USA stuft Graphite Creek als größte Graphitvorkommen der Vereinigten Staaten ein. Die USA sind zu 100 Prozent auf Graphit-Importe angewiesen – China dominiert die globalen Lieferketten.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Graphite One den Übergang von unverbindlichen Absichtserklärungen zu konkreten Finanzierungsverträgen schafft. Die formale EXIM-Antragstellung bleibt das zentrale Ereignis, auf das Investoren achten sollten.

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