Grangex Aktie: Strategische Wende
Grangex steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Das nordische Bergbauunternehmen hat die Planungsphase für das Sydvaranger-Projekt in Norwegen offiziell beendet und tritt nun in die Umsetzungsphase ein. Damit rückt das Ziel, ab 2026 hochwertiges Eisenerz für die grüne Stahlindustrie zu fördern und erste positive Cashflows zu generieren, in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie.
Operative Fortschritte in Norwegen
CEO Christer Lindqvist bestätigte mit der Vorlage des Berichts für das vierte Quartal 2025, dass die organisatorischen Strukturen und wichtigsten Beschaffungsmaßnahmen für den Neustart der Sydvaranger-Mine stehen. Durch strategische Vereinbarungen mit dem Bergbaudienstleister E. Hartikainen und dem Technologiekonzern Metso ist der Weg für die technische Umsetzung geebnet.
Diese Entwicklung zielt darauf ab, die europäische Selbstversorgung mit kritischen Rohstoffen zu stärken. Besonders die Nachfrage nach emissionsarm produziertem Stahl gilt hierbei als langfristiger Treiber für das Projekt.
Bilanzielle Weichenstellungen
Finanziell verzeichnete Grangex im Geschäftsjahr 2025 eine Umsatzsteigerung auf 22,3 Millionen SEK, während sich das operative Ergebnis auf minus 49,6 Millionen SEK verbesserte. Trotz der laufenden Verluste, die in der Aufbauphase eines Bergbauprojekts üblich sind, sichert sich das Unternehmen durch Partnerschaften ab. Eine Brückenfinanzierung von Anglo American sowie die Verlängerung einer Kreditlinie mit dem Partner Orion verschaffen Grangex den nötigen Spielraum bis zur endgültigen Investitionsentscheidung.
An der Börse spiegelte sich die Erwartungshaltung der Anleger zuletzt in einer deutlichen Kursbewegung wider. Nach einem starken Plus von rund 30 Prozent im vergangenen Monat korrigierte die Aktie am Freitag um 3,14 Prozent auf 6,16 Euro. Kann das Unternehmen den ehrgeizigen Zeitplan für den geplanten Produktionsstart im nächsten Jahr halten?
Fokus auf die finale Finanzierung
Die nächsten Schritte sind klar definiert: Gemeinsam mit beauftragten Finanzberatern wird derzeit am umfassenden Finanzierungsrahmen für den Minenbetrieb gearbeitet. Ein entscheidender Katalysator für die Aktie dürfte die ausstehende finale Investitionsentscheidung (FID) sein.
Mit diesem Meilenstein ist eine umfassende Restrukturierung der Verbindlichkeiten verknüpft. Sobald die Entscheidung fällt, sollen ein Darlehen in Höhe von 37 Millionen USD sowie damit verbundene Lizenzgebühren gestrichen werden. Dies würde die Bilanz von Grangex erheblich entlasten und das Renditeprofil des gesamten Sydvaranger-Projekts für das Jahr 2026 verbessern.
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