Gold: Zukunftsweisende Pläne!
Der Goldpreis durchbricht am Montag die psychologisch entscheidende Marke von 4.600 US-Dollar und markiert ein neues Allzeithoch. Die Rallye speist sich aus zwei Quellen: Das US-Justizministerium ermittelt gegen Fed-Chef Jerome Powell – ein beispielloser Vorgang, der die Unabhängigkeit der Notenbank in Frage stellt. Zeitgleich eskaliert die Lage im Iran, wo Massenproteste mit Hunderten Toten die Region destabilisieren.
Die wichtigsten Entwicklungen:
- Gold erreicht 4.604 US-Dollar (+2,54 Prozent intraday)
- Seit Jahresbeginn plus 6,6 Prozent
- Strafrechtliche Ermittlungen gegen Powell erschüttern Vertrauen in Fed
- Massenproteste im Iran mit mindestens 648 Todesopfern
- Silber explodiert um über 7 Prozent auf 84,61 Dollar
Justizermittlungen gegen Fed-Chef
Das Justizministerium wirft Powell Falschaussagen im Zusammenhang mit einer Gebäudesanierung vor. Die juristischen Details treten dabei in den Hintergrund. Investoren werten den Vorgang als politischen Angriff auf die Unabhängigkeit der Notenbank. Der Dollar-Index fällt auf 98,77 Punkte und verliert 0,36 Prozent.
Die Sorge ist real: Wenn die Geldpolitik politisiert wird, erodiert das Vertrauen in die Leitwährung. Kapital fließt in diesem Szenario traditionell in Edelmetalle – genau das zeigt sich an den Terminmärkten. Die Fed-Krise trifft auf ein ohnehin fragiles Umfeld.
Iran-Proteste verschärfen Flucht in sichere Häfen
Parallel eskalieren landesweite Massenproteste im Iran. Die Angst vor einem militärischen Flächenbrand im Nahen Osten treibt die Risikoprämien. Hinzu kommen der andauernde Russland-Ukraine-Krieg und politische Unruhen in Venezuela.
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Gold fungiert in diesem Umfeld primär als Versicherung gegen systemische Risiken. Auch Silber profitiert überproportional – der massive Anstieg von über 7 Prozent signalisiert breite Nachfrage nach physischen Assets. Aktien von Goldproduzenten wie Fresnillo legen in London um 7,5 Prozent zu.
Charttechnik bestätigt Ausbruch
Der Future für Februar erreichte ein Tageshoch von 4.612,40 US-Dollar. Mit dem Durchbruch der 4.600er-Marke sind die bisherigen Widerstände pulverisiert. Die Société Générale identifiziert 4.687 bis 4.740 Dollar als nächste Zielzone.
Langfristig rückt die 5.000-Dollar-Marke in Schlagdistanz. Danny Moses, bekannt aus "The Big Short", prognostiziert eine mögliche Verdopplung der Preise. Seine Argumentation: Zentralbanken bleiben die größten Käufer am Markt. Goldman Sachs rechnet für 2026 mit monatlichen Zentralbankkäufen von rund 80 Tonnen.
Solange die Fed-Krise schwelt und die geopolitischen Brandherde lodern, bleibt der Weg für Gold nach oben frei. Die technischen Indikatoren zeigen noch Luft nach oben – ein RSI von 57,7 deutet auf Fortsetzungspotenzial hin.
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