Nach einer historischen Rallye folgte am Freitag das böse Erwachen. Der Goldpreis, der kurz zuvor noch neue Rekorde feierte, geriet massiv unter die Räder und verlor binnen Stunden drastisch an Wert. Auslöser für den Stimmungsumschwung waren überraschende Nachrichten aus dem Weißen Haus, die den US-Dollar stärkten und eine Welle von Gewinnmitnahmen provozierten.

  • Schlusskurs: 4.907,50 USD
  • Tagesverlust: -9,13 %
  • Abstand zum Hoch: -9,95 % (Allzeithoch bei 5.450,00 USD)

Überraschung aus Washington

Die Woche begann euphorisch, endete jedoch in einem "Flash-Crash". US-Präsident Donald Trump kündigte an, seinen Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank Federal Reserve früher als erwartet zu benennen. Diese Nachricht wirkte wie ein Katalysator für den US-Dollar. Da Gold in Dollar gehandelt wird, verteuerte sich das Edelmetall für ausländische Investoren schlagartig, was die Nachfrage bremste und den Kurs drückte.

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Marktbeobachter werten die Bewegung auch als längst überfällige technische Korrektur. Nach dem parabolischen Anstieg auf das Rekordhoch von 5.450,00 USD am Mittwoch war der Markt extrem überkauft. Automatisierte Handelssysteme verstärkten den Abwärtsdruck, als wichtige Unterstützungslinien fielen.

Wichtige Marken gerissen

Die Wucht des Abverkaufs spiegelt sich in den nackten Zahlen wider: Mit einem Tagesverlust von 9,13 % rutschte die Notierung am Freitag wieder deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar. Aktuell notiert das Edelmetall bei 4.907,50 USD. Trotz des Rücksetzers steht seit Jahresanfang immer noch ein Plus von rund 13 % zu Buche, was die vorangegangene Überhitzung verdeutlicht.

Blick auf die Arbeitsmarktdaten

Obwohl der Freitagsschock tief sitzt, bleiben die fundamentalen Preistreiber wie geopolitische Risiken und die globale Schuldendynamik bestehen. Entscheidend für die kurzfristige Stabilisierung wird die kommende Woche sein. Der Fokus richtet sich nun auf den US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls). Fallen diese Daten schwächer aus als erwartet, könnte dies den Druck vom Dollar nehmen und Gold eine Bodenbildung ermöglichen.

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