Gold schwankt heute spürbar – und der Auslöser kommt aus den USA. Robuste Konjunktur- und vor allem Arbeitsmarktdaten dämpfen die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank. Damit rücken die nächsten US-Inflationsdaten als kurzfristiger Taktgeber in den Mittelpunkt.

Worum es jetzt geht:
- Starke US-Arbeitsmarktdaten stärkten den US-Dollar und setzten Gold zeitweise unter Druck.
- Höhere Zinserwartungen belasten, weil Gold keine laufenden Zinsen abwirft.
- Zentralbankkäufe bleiben ein stabilisierender Nachfragefaktor.
- Am Freitag könnten US-Inflationsdaten die nächste Richtungsentscheidung liefern.

US-Daten verschieben die Zinsfantasie

Die am Dienstag veröffentlichten Daten signalisierten einen weiterhin robusten US-Arbeitsmarkt. Für die Federal Reserve bedeutet das: weniger Druck, die Geldpolitik schnell zu lockern. Genau das ist für Gold ein Gegenwind, denn in einem Umfeld höherer Zinsen wirken festverzinsliche Anlagen attraktiver als ein zinsloses Edelmetall.

Am Markt zeigte sich die Reaktion unmittelbar über den US-Dollar. Der Greenback zog an, wodurch Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer wird. In der Folge gab der Goldpreis nach den Daten einen Teil zuvor erzielter Gewinne wieder ab.

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Zentralbanken als Stütze

Trotz des kurzfristigen Drucks über Zins- und Dollarseite bleibt die strategische Nachfrage nach Gold ein wichtiges Gegengewicht. Ein aktuelles Beispiel: Die kenianische Zentralbank kündigte gestern an, mit Goldkäufen zur Diversifizierung ihrer Währungsreserven beginnen zu wollen.

Der Schritt passt in einen breiteren Trend: Notenbanken weltweit bauen ihre Goldbestände aus, um Reserven breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von einzelnen Währungen wie dem US-Dollar zu verringern.

Am Freitag zählt die Inflation

Kann der Goldpreis wieder Schwung aufnehmen? Kurzfristig dürfte viel davon abhängen, wie die am Freitag erwarteten US-Inflationsdaten ausfallen. Ein Rückgang der Teuerungsrate könnte die Debatte über eine geduldigere Fed-Haltung stützen – und damit den jüngsten Druck auf Gold zumindest abmildern.

Entscheidend wird die Marktreaktion auf diese Zahlen: Sie dürfte mitbestimmen, ob die aktuelle Korrekturphase anhält oder ob Gold neue Impulse für eine Aufwärtsbewegung bekommt.

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