Bitcoin: Stillstand nach US-Jobdaten
Bitcoin bewegt sich kaum. Bei 67.100 Dollar verharrt die Kryptowährung nach robusten US-Arbeitsmarktdaten – und kommt nicht voran. Die Marke von 70.000 Dollar bleibt außer Reichweite, während Anleger auf die nächsten Impulse warten.
Am Donnerstagmorgen notiert Bitcoin nahezu unverändert. Der jüngste Erholungsversuch von den Tiefständen um 60.000 Dollar Anfang Februar stockt. Der Grund: Die US-Notenbank dürfte die Zinsen länger hochhalten als erhofft.
Arbeitsmarkt bremst Fed-Fantasien
Die US-Beschäftigungszahlen vom Mittwoch überraschten positiv. Mehr neue Jobs als erwartet, niedrige Arbeitslosigkeit, solide Lohnsteigerungen – das spricht gegen eine baldige Zinssenkung. Die Märkte haben ihre Erwartungen bereits angepasst: Vor Juni rechnet kaum noch jemand mit einer Lockerung der Geldpolitik.
Für Bitcoin bedeutet das Gegenwind. Als risikobehaftetes Asset profitiert die Kryptowährung typischerweise von sinkenden Zinsen. Höhere Zinsen machen festverzinsliche Anlagen attraktiver – und drücken auf spekulative Investments.
Heute stehen weitere Arbeitsmarktdaten an, am Freitag folgen die US-Verbraucherpreise. Diese Inflationszahlen könnten klarer zeigen, wohin die Reise bei der Fed-Politik geht. Bis dahin bleibt Bitcoin in der Warteschleife.
BlockFills stoppt Auszahlungen
Während Bitcoin seitwärts tendiert, sorgt ein anderes Thema für Unruhe: Der Krypto-Liquiditätsanbieter BlockFills hat laut Medienberichten die Auszahlungen an Kunden gestoppt. Der Schritt erfolgte bereits vergangene Woche und soll Kunden sowie das Unternehmen selbst während angespannter Marktbedingungen schützen.
BlockFills betreut über 2.000 institutionelle Kunden und wickelte 2025 ein Handelsvolumen von mehr als 60 Milliarden Dollar ab. Der Auszahlungsstopp erinnert an ähnliche Maßnahmen anderer Krypto-Firmen in früheren Abschwungphasen – ein weiteres Signal dafür, dass die Branche noch immer mit strukturellen Schwächen kämpft.
Der Handel mit Spot- und Derivatepositionen bleibt unter bestimmten Bedingungen möglich, heißt es. Doch das Vertrauen leidet. Solche Vorfälle verstärken die vorsichtige Stimmung am Markt.
Altcoins zeigen Lebenszeichen
Während Bitcoin kaum vom Fleck kommt, legen kleinere Kryptowährungen leicht zu. Ethereum steigt um 1,1 Prozent auf 1.973 Dollar, XRP klettert 1,6 Prozent auf 1,38 Dollar. Cardano und Polygon gewinnen jeweils 2,5 Prozent, Dogecoin zieht 2,2 Prozent an.
Solana bleibt dagegen nahezu unverändert. Insgesamt bewegt sich der Markt in engen Bandbreiten – die Liquidität ist dünn, klare Signale fehlen. Bitcoin selbst hat seit Jahresbeginn 22,4 Prozent verloren und steht damit weiter unter Druck.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die US-Inflationsdaten neue Impulse liefern – oder ob Bitcoin weiter im Niemandsland zwischen 60.000 und 70.000 Dollar gefangen bleibt.
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