Gold: Frischer Schwung!
Der heftigste Ausverkauf seit Jahrzehnten erschütterte den Goldmarkt Ende Januar 2026. Binnen eines Tages sackte der Spotpreis um 9 Prozent ab – auf etwa 4.895 US-Dollar pro Unze. Gold-Futures brachen sogar um 11,4 Prozent ein. Zuvor hatte das Edelmetall noch bei einem Allzeithoch von rund 5.595 US-Dollar notiert. Doch die Panikverkäufe brachten eine Kehrtwende: Am Dienstag folgte die stärkste Tageserholung seit 2008. Mittlerweile handelt Gold wieder bei rund 4.925 US-Dollar.
Die wichtigsten Fakten:
- Spot-Gold verlor am 30. Januar rund 9 Prozent an einem Tag
- Gold-Futures brachen um 11,4 Prozent ein
- Silber stürzte zeitweise um über 28 Prozent ab
- Erholung am Dienstag: Größter Tagesgewinn seit der Finanzkrise
Was den Absturz auslöste
Der Preisverfall folgte auf eine monatelange Rally, die den Goldpreis seit Donald Trumps Amtseinführung im Januar 2025 nahezu verdoppelt hatte. Mark Matthews, Research-Leiter für Asien bei Julius Baer, nennt den Grund schlicht "parabolisches Wachstum". Wenn Preise derart steil steigen, genügen oft schon erste Gewinnmitnahmen, um eine Verkaufswelle auszulösen.
Verstärkt wurde der Druck durch die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden. Märkte werteten dies als Signal für stabilere Wirtschaftspolitik – traditionell ein Gegenwind für Gold als Krisenabsicherung.
Die vorangegangene Hausse hatten mehrere Faktoren befeuert: Trumps unberechenbare Zollpolitik verunsicherte Investoren. Der US-Dollar verlor im vergangenen Jahr etwa 10 Prozent. Schwellenländer wie China und die Türkei stockten ihre Goldreserven massiv auf. Dazu kamen Stagflationsängste – die Sorge vor schwachem Wachstum bei gleichzeitig steigender Inflation.
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Analysten heben Kursziele an
Trotz der Turbulenzen bleibt die Wall Street optimistisch. Wells Fargo erhöhte seine Jahresendziel-Prognose für 2026 deutlich auf 6.100 bis 6.300 US-Dollar pro Unze – zuvor lag die Schätzung bei 4.500 bis 4.700 US-Dollar. J.P. Morgan erwartet sogar 6.300 US-Dollar bis Dezember 2026. Goldman Sachs sieht Aufwärtsrisiken für seine Prognose von 5.400 US-Dollar.
Die fundamentalen Treiber bleiben nach Einschätzung von Julius Baer intakt: ein strukturell schwächerer Dollar und anhaltende Zentralbankkäufe. Der World Gold Council dokumentierte bereits für 2025 robuste Käufe von rund 1.000 Tonnen im Zeitraum zweites Halbjahr 2024 bis erstes Halbjahr 2025.
Am 11. Februar folgt der verschobene US-Arbeitsmarktbericht für Januar. Zudem stehen Gespräche zwischen den USA und dem Iran an. Marktteilnehmer preisen derzeit mindestens zwei Zinssenkungen für 2026 ein – ein potenziell günstiges Umfeld für das zinslose Edelmetall. Die jüngste Konsolidierung könnte sich als gesunde Korrektur erweisen, bevor Gold seinen Aufwärtstrend fortsetzt.
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