Gold: Beeindruckender Aufschwung
Das Edelmetall durchbricht am Mittwoch die 4.640-Dollar-Marke und erreicht einen neuen Rekord. Moderate US-Inflationsdaten und die politische Krise rund um Fed-Chef Powell treiben Anleger massiv in sichere Häfen. Die Citigroup sieht Gold bereits in drei Monaten bei 5.000 Dollar – und korrigiert ihre Prognose dramatisch nach oben.
Inflationsdaten und Fed-Krise als Treiber
Die US-Kerninflation verharrt bei überschaubaren 2,6 Prozent im Jahresvergleich. Der Anstieg im Dezember fiel mit 0,2 Prozent moderat aus. Diese Zahlen verstärken die Erwartungen, dass die Federal Reserve den Zinssenkungskurs fortsetzen wird.
Noch schwerer wiegt die institutionelle Unsicherheit in Washington. Berichte über strafrechtliche Ermittlungen gegen Jerome Powell sowie Angriffe der Trump-Administration auf die Notenbank-Unabhängigkeit erschüttern das Vertrauen in die US-Geldpolitik. Der Dollar-Index sackte auf 99,10 Punkte ab – ein zusätzlicher Schub für Gold in anderen Währungsräumen.
Die Fakten im Überblick:
- Neuer Rekord bei 4.639,77 Dollar pro Feinunze
- Silber durchbricht 91-Dollar-Marke (+27 Prozent seit Jahresbeginn)
- US-Kernrate stabil bei 2,6 Prozent (Jahr-zu-Jahr)
- Dollar-Index unter Druck bei 99,10 Punkten
Citigroup sieht 5.000 Dollar in Reichweite
Die Großbank reagiert auf die Dynamik mit drastisch erhöhten Prognosen. Innerhalb von drei Monaten soll Gold die 5.000-Dollar-Marke erreichen – ein Aufwärtspotenzial von rund 9 Prozent vom aktuellen Niveau.
Noch optimistischer fällt der Ausblick für Silber aus. Hier erwartet die Citigroup einen Anstieg auf 100 Dollar pro Unze bis April. Begründung: physische Knappheit am Markt kombiniert mit geopolitischen Spannungen, insbesondere im Iran.
Minenbetreiber mit operativen Updates
Caledonia Mining lieferte am Mittwoch Produktionszahlen für 2025. Die Blanket-Mine förderte 76.213 Unzen – damit lag das Unternehmen innerhalb der Guidance von 75.500 bis 79.500 Unzen, trotz Stromausfällen im vierten Quartal. Für 2026 plant Caledonia eine Produktion zwischen 72.000 und 76.500 Unzen bei "All-In Sustaining Costs" von 2.100 bis 2.300 Dollar. Der Großteil der geplanten 162,5 Millionen Dollar Investitionen fließt in das Bilboes-Entwicklungsprojekt.
Novagold Resources setzt auf Projektbeschleunigung. Das Unternehmen ernannte Frank Arcese zum neuen Projektdirektor für das Donlin-Gold-Projekt. Mit über 40 Jahren Branchenerfahrung soll er die bankfähige Machbarkeitsstudie vorantreiben. Das Projekt verfügt über geschätzte 39 Millionen Unzen Ressourcen und könnte über eine Lebensdauer von 27 Jahren mehr als eine Million Unzen pro Jahr fördern.
Die personelle Verstärkung signalisiert den ernsthaften Willen, von den Rekordpreisen zu profitieren und eines der bedeutendsten unerschlossenen Goldvorkommen weltweit zur Produktion zu bringen.
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