Die Gemengelage könnte kaum günstiger sein: Während die Inflation in den USA nachlässt und die Fed unter Zugzwang gerät, eskalieren zeitgleich die geopolitischen Spannungen. Das Ergebnis? Gold klettert auf neue Allzeithochs und lässt keine Anzeichen von Schwäche erkennen.

Die wichtigsten Treiber im Überblick:
- US-Kerninflation steigt schwächer als erwartet
- Märkte preisen höhere Wahrscheinlichkeit für Fed-Zinssenkungen ein
- Geopolitische Risiken im Iran nehmen zu
- Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank wachsen

Schwache Inflation erhöht den Druck auf die Fed

Die jüngsten Inflationsdaten aus den USA fielen deutlich zahmer aus als vom Markt antizipiert. Die Kernrate signalisiert einen nachlassenden Preisdruck – ein klares Signal, dass die restriktive Geldpolitik der Federal Reserve womöglich an Schärfe verlieren könnte. Die Märkte reagieren prompt: Die Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen im laufenden Jahr steigt merklich.

Für Gold sind sinkende Zinsen ein Katalysator. Das zinslose Edelmetall gewinnt im Vergleich zu verzinsten Anlagen wie Staatsanleihen an Attraktivität. Die veränderte Erwartungshaltung schlägt sich unmittelbar in steigender Investorennachfrage nieder. Der Goldpreis notiert aktuell bei 4.606 US-Dollar und damit nur hauchdünn unter dem 52-Wochen-Hoch.

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Geopolitik als zusätzlicher Brandbeschleuniger

Neben der geldpolitischen Komponente verstärken geopolitische Verwerfungen den Aufwärtsdruck. Die Spannungen im Iran drohen zu eskalieren, während gleichzeitig die Debatte über die Unabhängigkeit der US-Notenbank an Brisanz gewinnt. Ein möglicher politischer Einfluss auf geldpolitische Entscheidungen untergräbt das Vertrauen in die Finanzstabilität.

In diesem Umfeld greift der klassische Fluchtreflex: Investoren suchen Schutz in Gold, dem ultimativen Krisenschutz. Die Kombination aus nachlassender Inflation und steigenden politischen Risiken erweist sich als toxisch für traditionelle Anlagen – und als Turbo für das Edelmetall.

Technisches Bild untermauert die Stärke

Der Sprung auf neue Rekordhochs sendet ein klares technisches Signal. Gold befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend, der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt komfortable 6,3 Prozent. Die Dynamik der Bewegung zeigt, dass Käufer weiterhin entschlossen agieren. Ein RSI von 57,7 deutet zudem darauf hin, dass der Markt noch nicht überhitzt ist.

Kurzfristige Konsolidierungen bleiben möglich, ändern aber nichts am übergeordneten Bild. Solange die Fed auf Zinssenkungen zusteuert und die geopolitischen Unsicherheiten anhalten, dürfte Gold seinen Status als bevorzugter sicherer Hafen behaupten. Die Frage ist nicht ob, sondern wann das nächste Rekordniveau fällt.

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