Global Atomic steht unmittelbar vor der Veröffentlichung seiner Jahresergebnisse für 2025. Während das Flaggschiff-Projekt Dasa in Niger eine zeitliche Verzögerung hinnehmen muss, liefert die Zink-Sparte des Unternehmens derzeit einen wichtigen finanziellen Rückhalt. Anleger warten nun gespannt auf die für morgen angekündigten Details zur endgültigen Finanzierung des Uran-Abbaus.

Verzögerung beim Dasa-Projekt

Das Uran-Projekt Dasa wird voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 die Produktion aufnehmen. Diese Anpassung des Zeitplans korrigiert frühere Ziele, ändert jedoch nichts am baulichen Fortschritt vor Ort. Im vergangenen Jahr wurden die Erdarbeiten für die Verarbeitungsanlage weitgehend abgeschlossen und die untertägige Erschließung sowie wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie die Befestigung der Zufahrtsrampe vorangetrieben.

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Die Marktbedingungen für Uran bleiben derweil günstig. Die steigende Nachfrage nach emissionsfreier Grundlastenergie und neue Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz treiben den Sektor an. Branchenexperten erwarten, dass das globale Angebot bis 2028 hinter dem Bedarf zurückbleiben könnte, was neue Produzenten wie Global Atomic in eine strategisch wichtige Position bringt.

Finanzierung und Zink-Dividenden

Um die Entwicklung in Niger vollständig zu finanzieren, prüft das Management derzeit verschiedene Wege. Ein US-Entwicklungsfonds hat einen entsprechenden Förderantrag bereits an sein Investitionskomitee weitergeleitet. Parallel dazu wird eine Partnerschaft mit der kanadischen Regierung für eine Minderheitsbeteiligung an der Tochtergesellschaft SOMIDA sondiert. Das erklärte Ziel für 2026 bleibt die vollständige Absicherung der Projektkosten, um die Arbeiten zu beschleunigen.

Ein stabiler Pfeiler im Portfolio ist das Zink-Recycling-Joint-Venture in der Türkei. Im Gegensatz zum Uran-Projekt generiert dieser Bereich bereits Gewinne und zahlte im Dezember 2025 erstmals wieder Dividenden an die Partner aus. Die Anlage profitierte im vergangenen Jahr von einer höheren Auslastung und steigenden Verkaufszahlen bei Zinkkonzentrat, was die Cashflow-Position des Gesamtunternehmens stärkt.

Die Veröffentlichung der detaillierten Finanzergebnisse am 27. März wird zeigen, wie das Management das Kapital zwischen dem Bau der Uranmine und dem laufenden Betrieb verteilt. Angesichts des heutigen Kurssprungs um über acht Prozent auf 0,53 Euro scheint der Markt die strategische Neuausrichtung und den stabilen Zink-Beitrag positiv zu bewerten.

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