Rekordumsätze auf der einen, ein neues 52-Wochen-Tief auf der anderen Seite: PNE blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr 2025 zurück. Während der Windpark-Projektierer operativ so viel umsetzte wie nie zuvor, drückten massive Wertberichtigungen und eine schwache Windausbeute auf das Ergebnis. Eine radikale Bereinigung der Projektpipeline soll nun den Weg für ein profitableres Jahr 2026 ebnen.

Operativer Rekord trifft auf Bilanzbereinigung

Die Gesamtleistung kletterte im vergangenen Jahr auf den historischen Höchstwert von 376,4 Millionen Euro. Jedoch sank das Betriebsergebnis (EBIT) deutlich auf 12,9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 34,4 Millionen Euro erzielt wurden. Verantwortlich für diesen Rückgang waren primär strategische Abschreibungen. PNE hat sich entschieden, Projekte in Märkten wie Kanada, Spanien und Rumänien zu streichen, um Risiken zu minimieren und die Qualität des Portfolios zu steigern. In der Folge schrumpfte die Onshore-Windpipeline von 16,0 auf 14,6 GW.

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Fokus auf das „normalisierte EBITDA“

Ab dem laufenden Geschäftsjahr führt das Unternehmen eine neue Leitkennzahl ein, um die operative Kraft besser von Einmaleffekten zu trennen. Für 2026 stellt das Management ein normalisiertes EBITDA zwischen 110 und 140 Millionen Euro in Aussicht. Diese Prognose liegt über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten und signalisiert Zuversicht für die kommenden Quartale, nachdem das bereinigte Ergebnis 2025 mit 87,0 Millionen Euro noch innerhalb der Zielspanne gelandet war.

Marktreaktion und neue Geschäftsfelder

Anleger reagierten am Donnerstag dennoch empfindlich auf die Bilanzvorlage. Die Aktie rutschte um 7,80 Prozent ab und markierte bei 7,56 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf über 26 Prozent. Hoffnung macht hingegen der Einstieg in den Bereich der Batteriespeicher (BESS). Mit einem ersten Betriebsmanagementvertrag für einen 100-MW-Park in Deutschland erweitert PNE seine Wertschöpfungskette jenseits der reinen Wind- und Solarkraft.

Ob die neue Strategie die gewünschte Wende bringt, wird sich an der erfolgreichen Monetarisierung der verbliebenen Projekte messen lassen. Ein aktuelles Beispiel liefert der Verkauf des 72-MW-Windparks „Legnica“ in Polen, der den kontinuierlichen Fortschritt im Kerngeschäft belegt. Die vorgeschlagene Dividende von 0,04 Euro je Aktie unterstreicht zudem, dass der Konzern trotz des laufenden Umbaus an einer Beteiligung der Aktionäre festhält.

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