General Mills Aktie: Überraschende Hürden!
Der Lebensmittelgigant passt Erwartungen nach unten an, während institutionelle Investoren weiterhin Vertrauen zeigen. Finanzielle Hürden belasten die Aktienentwicklung.
General Mills verzeichnet aktuell einen leichten Kursanstieg von 2,20 Prozent auf 54,80 Euro, liegt jedoch deutlich unter seiner langfristigen Performance. Der Lebensmittelkonzern sieht sich mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die seine finanzielle Entwicklung und Marktposition beeinträchtigen.
Im abgelaufenen dritten Quartal zum 23. Februar 2025 meldete General Mills einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 1,00 Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 0,96 Dollar. Trotz dieses positiven Aspekts stellt dies einen Rückgang von 15 Prozent zu konstanten Währungskursen im Vergleich zum Vorjahr dar. Das Unternehmen führt diese Entwicklung auf niedrigere Bruttogewinne und höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten zurück.
Als Konsequenz hat General Mills seine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2025 nach unten korrigiert. Das Management rechnet nun mit einem Rückgang des bereinigten Betriebsgewinns um 7 bis 8 Prozent und einem Rückgang des organischen Nettoumsatzes um 1,5 bis 2 Prozent, wobei mögliche Auswirkungen unsicherer Zollmaßnahmen nicht berücksichtigt sind. Zacks Research hat entsprechend seine Schätzung für den Gewinn pro Aktie für das Geschäftsjahr 2025 von 4,42 Dollar auf 4,19 Dollar gesenkt.
Institutionelles Vertrauen trotz finanzieller Hürden
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Trotz der aktuellen Schwierigkeiten zeigen institutionelle Anleger weiterhin Vertrauen in das Unternehmen. So hat Grantham Mayo Van Otterloo & Co. LLC am 7. April 2025 seine Beteiligung an General Mills im vierten Quartal um 8,1 Prozent erhöht und besitzt nun 193.885 Aktien im Wert von etwa 12,36 Millionen Dollar.
Der Vorstand von General Mills hat zudem eine Quartalsdividende von 0,60 Dollar je Aktie beschlossen, die am 1. Mai 2025 an Aktionäre ausgezahlt wird, die am 10. April 2025 im Aktienregister eingetragen sind. Diese konstante Dividendenzahlung bietet den Anlegern eine gewisse Stabilität inmitten der operativen Herausforderungen des Unternehmens.
Zusätzlich zu den finanziellen Schwierigkeiten sieht sich General Mills mit Gegenwind von Verbraucherseite konfrontiert. Eine Gruppe hat für den 21. bis 28. April 2025 zum Boykott des Unternehmens aufgerufen. Solche Aktionen können den Absatz und die Markenwahrnehmung beeinträchtigen und erschweren die Bemühungen des Unternehmens, seine finanzielle Performance zu stabilisieren.
Die Aktie liegt mittlerweile fast 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 68,08 Euro, das im September 2024 erreicht wurde. Die negative Entwicklung zeigt sich auch im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 15 Prozent sowie seit Jahresbeginn mit einem Rückgang von 11,54 Prozent.
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