General Mills hat mit seinen Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 enttäuscht — und die Reaktion der Analysten ließ nicht lange auf sich warten. Gleich mehrere Häuser senkten ihre Kursziele, während die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Tief fiel.

Schwache Zahlen, breite Reaktion

Der Gewinn je Aktie lag mit 0,64 Dollar rund zwölf Prozent unter den Erwartungen von 0,73 Dollar. Jefferies kürzte sein Kursziel von 42 auf 37 Dollar und behielt die Halte-Empfehlung bei. BofA Securities senkte das Ziel von 48 auf 42 Dollar — als Hauptgrund nannte das Haus höher als erwartete Vertriebs- und Verwaltungskosten. Morgan Stanley blieb bei seiner Untergewichten-Einstufung mit einem Kursziel von 44 Dollar und verwies auf die gesenkten Jahresziele des Unternehmens.

CEO Jeff Harmening nannte ein Bündel an Belastungen: Kosten aus Unternehmensverkäufen, wetterbedingten Lieferkettenstörungen und Probleme mit den Lagerbeständen im Einzelhandel.

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Ungleiche Segmente

Das Bild auf Segmentebene war gemischt. Der nordamerikanische Einzelhandelsbereich, das Kerngeschäft, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar — neun Prozentpunkte davon entfielen auf den Verkauf des Joghurtgeschäfts in Nordamerika. Das Heimtiernahrungssegment legte dagegen um drei Prozent auf 640 Millionen Dollar zu, gestützt durch die Übernahme von Whitebridge Pet Brands. Das Auslandsgeschäft wuchs um sieben Prozent auf 696 Millionen Dollar, begünstigt durch Währungseffekte.

Für die Zukunft setzt General Mills im Heimtierbereich auf einen strategischen Vorstoß: Die Marke Blue Buffalo soll in den US-Markt für frische Tiernahrung eingeführt werden — ein Segment, das laut Unternehmensangaben ein Volumen von drei Milliarden Dollar hat.

Jahresprognose bestätigt, Skepsis bleibt

Trotz der schwachen Quartalszahlen hält das Management an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest: ein bereinigter Gewinn je Aktie zwischen 3,37 und 3,54 Dollar. Für das vierte Quartal erwartet General Mills eine Erholung beim organischen Umsatzwachstum und eine Rückkehr zum Gewinnwachstum.

Mizuho sieht zwar positive Signale bei der Marktdurchdringung und der Marktanteilsentwicklung, warnt aber vor steigenden Energiepreisen und erneuter Inflation, die den Erholungspfad bremsen könnten. Vierzehn Analysten haben ihre Gewinnschätzungen für die kommenden Perioden nach unten korrigiert — ein deutliches Zeichen, dass die Skepsis gegenüber dem Tempo der Trendwende überwiegt. Immerhin bietet die Aktie eine Dividendenrendite von 6,5 Prozent, gestützt durch 56 aufeinanderfolgende Jahre ohne Dividendenkürzung — ein Faktor, der einkommensorientierte Anleger weiterhin anzieht.

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