Bill Ackman bringt die Debatte um die Zukunft von Freddie Mac zurück auf das Parkett. Der bekannte Investor hält das Unternehmen für drastisch unterbewertet und fordert eine Rückkehr an die New York Stock Exchange. Während Ackman auf ein Ende der staatlichen Verwaltung drängt, kämpft der US-Immobilienmarkt mit den höchsten Hypothekenzinsen seit Monaten.

Die Forderung nach dem NYSE-Listing

Ackman untermauert seine Einschätzung mit massiven Rückzahlungen an den US-Staat. Seiner Analyse zufolge hat Freddie Mac zusammen mit Fannie Mae bereits rund 301 Milliarden USD an das Finanzministerium zurückgeführt. Damit übersteigen die Zahlungen die ursprüngliche Rettungssumme von 193 Milliarden USD bei weitem.

Als Haupthindernis für eine vollständige Schuldenbegleichung sieht der Investor die aktuelle „Net-Worth Sweep“-Politik. Er plädiert für eine marktbasierte Exit-Strategie. Diese sieht vor, dass die Regierung ihre Optionsscheine ausübt und das Unternehmen wieder regulär an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet wird.

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Zinsdruck belastet den Immobilienmarkt

Parallel zur Strukturdebatte verschlechtern sich die operativen Rahmenbedingungen. Der Renditeanstieg bei zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 4,44 % fungiert hierbei als Preistreiber für Hypotheken. Marktbeobachter führen diese Entwicklung auf volatile Energiemärkte und geopolitische Spannungen im Nahen Osten zurück. In der Folge erreichten die Zinsen für 30-jährige Festzinsdarlehen in der Woche zum 27. März einen Wert von 6,38 % – der stärkste wöchentliche Anstieg seit fast einem Jahr.

Die Auswirkungen auf die Nachfrage sind bereits messbar:

  • Rückzahlungen an das US-Finanzministerium: 301 Milliarden USD
  • Ursprüngliche Rettungssumme: 193 Milliarden USD
  • Rückgang der Hypothekenanträge: 10,5 % (Woche zum 20. März)
  • Stornierte Kaufverträge im Februar: über 42.000 (Höchststand seit 2017)

Trotz dieser Belastungsfaktoren zeigt sich die Nachfrage nach Wohnraum in einigen Bereichen noch widerstandsfähig. Allerdings hat sich das Wachstumstempo im Vergleich zu den Vorperioden spürbar abgeschwächt.

Die Veröffentlichung der nationalen Beschäftigungsdaten Anfang April wird Aufschluss darüber geben, wie robust die US-Wirtschaft den hohen Zinsen tatsächlich trotzt. Diese Daten bilden die Grundlage für die künftige Geldpolitik und bestimmen damit maßgeblich die Refinanzierungskosten für den Wohnungssektor.

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