Fiserv Aktie: Nächster Rückschlag
Die Talfahrt der Fiserv-Aktie setzt sich fort. Nach einem ohnehin schwachen Jahresstart sorgt nun eine Analystenabstufung für zusätzliche Verunsicherung bei den Anlegern. Während der Kurs bedrohlich nah an das 52-Wochen-Tief rutscht, richten sich alle Augen auf die kommende Woche, die über die kurzfristige Richtung entscheiden dürfte.
Analysten ziehen die Bremse
Zum Wochenauftakt verlor das Papier 1,24 Prozent und schloss am gestrigen Montag bei 62,94 US-Dollar. Auslöser für den erneuten Abgabedruck war eine Herabstufung durch Northcoast Research. Die Analysten senkten ihr Votum von „Buy“ auf „Neutral“. Dieser Schritt verstärkt das negative Sentiment: Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf 6,30 Prozent. Besonders kritisch ist der Blick auf das Chartbild, da die Aktie nur noch knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 59,56 US-Dollar notiert – weit entfernt vom Jahreshoch bei 238,59 US-Dollar.
Ursache für die anhaltende Skepsis ist primär die operative Entwicklung im dritten Quartal 2025. Damals verfehlte der Zahlungsdienstleister mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 2,04 US-Dollar die Markterwartungen von 2,64 US-Dollar deutlich. In der Folge musste das Management die Jahresprognose nach unten korrigieren und stellte nur noch ein EPS von etwa 8,55 US-Dollar in Aussicht.
Strategische Lichtblicke?
Ungeachtet der Kursschwäche treibt das Unternehmen seine strategische Neuausrichtung voran. Ende Januar wurden wichtige Kooperationen verkündet, um das Produktportfolio zu stärken. Dazu gehören eine Partnerschaft mit Affirm zur Integration von „Buy Now, Pay Later“-Optionen sowie eine Zusammenarbeit mit ServiceNow im KI-Bereich.
Auch intern gab es zuletzt Vertrauensbeweise. CEO Mike Lyons und CFO Paul M. Todd nutzten die niedrigen Kurse im Dezember für Aktienkäufe, wobei Todd 17.000 Anteile erwarb. Diese Transaktionen fanden zwar vor der jüngsten Schwächephase 2026 statt, dienen Anlegern aber als Indikator für die langfristige Zuversicht des Managements.
Entscheidender Termin steht an
Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Am 10. Februar 2026 veröffentlicht Fiserv die Ergebnisse für das vierte Quartal. Investoren werden genau prüfen, ob die im Vorjahr gesenkte Prognose konservativ genug war, um nun positiv zu überraschen, oder ob die operativen Hürden im Zahlungsabwicklungssektor weiterhin bestehen.
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